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Archiv 2019

Jugendfeuerwehr legt Wissentest ab



Die Feuerwehren aus Weiherhammer, Etzenricht, Kohlberg, Hannersgrün, Hütten, Kaltenbrunn und Grafenwöhr schickten ihre Jugendlichen zum Wissenstest zur Feuerwehr nach Mantel. Dort musste man sich den theoretischen Fragen stellen. In diesen ging es in den verschiedenen Stufen ums Thema Brand, techn. Hilfeleistung, Erste Hilfe u.v.m.
Je nach Stufe musste außerdem ein praktischer Teil erfühlt werden, den die Verantwortlichen vornahmen. Am Ende hatten alle 21 Mädchen und 32 Jungen den Wissenstest in den jeweiligen Stufen bestanden. Kreisbrandmeister Gerald Wölfl und Kreisbrandmeisterin Miriam Schuller zeigten sich beeindruckt über die Leistungen der angehenden Floriansjünger und überreichten ihnen  die Urkunden und Medaillen. Bürgermeister Richard Kammerer beglückwünschte die Teilnehmer im Namen der Marktgemeinde und wünschte ihnen alles Gute auf dem Weg zur Feuerwehrfrau oder Mann.
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eilnehmer aus Kaltenbrunn waren: Jonas Kummer, Lukas Witzel, Dominik Feuerer, Moritz Krauß, Felix Stark, Anja Stark, Raphael Ullrich , Melissa Feuerer, Fabian Dippl

Ehrung für langjährige Mitglieder



Langjährige Mitgliedschaften können nicht nur nach der Zahl der Jahre bemessen werden. Sie bedeuten vielmehr 25,40,50,60 und 70 Jahre ernste und verantwortungsbewusste Arbeit sowie Einsatz und stete Bereitschaft im Dienst für den Nächsten.“ Dies unterstrich Vorsitzender Thomas Gmeiner beim Kameradschaftsabend der Feuerwehr am Samstag im Vereinslokal.
Es koste schon eine Menge Energie und Zeit, einem Verein so viele Jahre die Treue zu halten und den Verzicht auf Freizeit und Familie in Kauf zu nehmen. „Ihr seid deshalb auch ein gutes Vorbild für unsere Jugend“ sagte Gmeiner. Ein gesunder Altersaufbau sorge für den Austausch von Erfahrungen und Können von einer zur nächsten Generation. Es seien auch immer wieder die passiven und fördernden Mitglieder, die bei besonderen Arbeitseinsätzen und Veranstaltungen einen wichtigen Dienst leisteten. „Das hat sich beim 150-jährigen Jubiläum deutlich gezeigt und deshalb gebührt allen ein „Vergelt`s Gott!“
Im Namen der Landkreisführung gratulierte Kreisbrandinspektor Wolfgang Schwarz den Jubilaren und dankte für die jahrzehntelang geleistete Arbeit im aktiven Dienst als auch im Verein. Das sei in der heutigen Zeit nicht mehr selbstverständlich. „Es muss politisch etwas geändert werden, denn es kann nicht so weitergehen mit den verbalen Angriffen und Beleidigungen gegenüber Einsatzkräften“ bemerkte Schwarz aufgrund der jüngsten Vorfälle.
Bürgermeistervertreter Herbert Rudolph betonte im Beisein der Gemeinderäte Wolfgang Braun und Thomas Schönberger, dass die langjährige Treue der Mitglieder dazu beigetragen habe, um dem Schutz der Bürgerschaft gerecht zu werden. „Wir können stolz auf diese Säulen und eine voll funktionierende Marktfeuerwehr sein.
“Ehrungen: Seit 25 Jahren stehen zur Wehr: Josef Pritzl, Erwin Tafelmeyer, Thomas Gmeiner, Christian Bock. 40 Jahre: Ludwig Luber, 50 Jahre sind dabei Richard Ermer, Benno Fischer. Nachgereicht wird die Urkunde für 70-jährige Treue an Erhard Neubauer, an Baptist Fehlner, Josef Lobenhofer (60 Jahre), Hans Wagner (50 Jahre), Daniel Schweiger, Helmut Krauß, Matthias Kurz, Helmut Witzel, Tobias Liedl, Thomas Wagner, Georg Tafelmeyer junior und Sebastian Kassner (25 Jahre).


Leistungsabzeichen mit Bravour



Über Wochen hinweg übte der Feuerwehrnachwuchs unter Vorsitzendem Thomas Gmeiner. Dies zahlte sich bei der Leistungsprüfung am Freitag aus. Der Aufbau eines Löschangriffs sowie die Zusatzaufgaben und Testfragen wurden mit Bravour gemeistert, bestätigte das Schiedsrichterteam mit Gerald Wölfl, Matthias List und Max Obermeier. „Ihr habt schnell und sauber, aber ohne Hektik gearbeitet und den Grundstock für weitere Ausbildungsstufen gelegt. Bleibt bei der Stange!“ sagte Kommandant Alexander Kummer. Das Leistungsabzeichen in Gold erwarb Gruppenführer Alexander Fischer, Silber ging an Maschinist Matthias Köstler. Bronze erhielten Celine Speth, Felix Graf, Matthias Fischer, Timo Schönberger, Jonas Kummer, Florian Miedl und Felix Dippl. Bürgermeister Ludwig Biller dankte für die Einsatzbereitschaft und lud anschließend zu einer Brotzeit ein.

Erfolgreiches Feuerwehrfest




Der Startschuss fiel am Sonntag um 10 Uhr mit dem Frühschoppen. Auch die Kinder hatten ihren Spaß. Sie durften mit dem Strahlrohr auf das „Löschhaus“ spritzen oder sich am Kicker vergnügen. Der Verwaltungsrat um Vorsitzenden Thomas Gmeiner zeigte sich erfreut, dass der Aufwand nicht umsonst war und die Hoffnungen auf ein heiteres Fest nicht weggespült wurden. Auffallend war, dass viele junge Leute im Serviceteam zu finden waren. Die gute Nachwuchsarbeit zahlt sich aus. Frauen hatten zudem ein leckeres Kuchenbüfett aufgeboten. Die zahlreichen Gäste, unter ihnen Pfarrer Matthias Weih, die Bürgermeister Ludwig Biller und Herbert Rudolph, AS-Kreisbrandrat Fredi Weiß, Kreisbrandinspektor Wolfgang Schwarz sowie Abordnungen aus Freihung, Thansüß und Weiherhammer stellten unter Beweis, dass auch ohne Musik die Stimmung gut sein kann und sich ohne Lärmpegel über aktuelle Geschehnisse problemlos fachsimpeln lässt. Bis in die Nacht hinein genossen die Besucher den vorläufig letzten angenehmen Spätsommertag.
Dem BRK-Rettungswagen mit Notfallsanitäter Felix Graf galt das Augenmerk der Kinder, ebenso dem HLF 20 und Mehrzweckfahrzeug der Brandschützer.


Kinder zwei Tage bei der Feuerwehr zu Gast




Spielerisch erlernten die Vor- und Vorvorschulkinder des Kindergartens St. Martin in Kaltenbrunn die Themen der Brandschutzerziehung. Das Team der Marktfeuerwehr unterstützt durch die Handpuppen Fix, Flip und Flapsi erklärte den sehr interessierten Kindern an zwei Tagen alles über Feuer und Rauch sowie das richtige anzünden einer Kerze mit Zündhölzern und Feuerzeugen wenn Mama und Papa dabei sind und dies auch erlauben. Ebenfalls auf dem Stundenplan stand das richtige Verhalten im Brandfall. Hier erlernten die Kinder das sie immer am Boden krabbeln müssen, da Rauch nach oben steigt und am Boden die Sicht und Luft dann noch besser ist. Brennt es in einem Raum werden Fenster geschlossen und dann über den Gang ins frei gekrabbelt. Ist der Gang bereits verraucht müssen die Kinder die Türen schließen und sich über das Fenster ins Freie bringen. Auch der Notruf mit der Notrufnummer 112 stand auf dem Stundenplan. Dies wurde vom Kindergarten bereits im Vorfeld schon fleißig geübt.

Was macht die Feuerwehr, welche Ausrüstung hat die Feuerwehr und das richtige absetzen eines Notrufes mit echten Telefonen stand am zweiten Tag auf dem Programm, während die kleinsten des Kindergartens am Feuerwehrhaus verschiedene Spiele machten. Die Kinder durften auch einen Feuerwehrmann komplett anziehen. Angefangen von den Feuerwehrstiefeln bis hin zum Atemschutzgerät mit Maske wurde dieser langsam angezogen. Dabei konnte den Kindern deutlich gemacht werden, dass es sich immer noch um den gleichen Feuerwehrmann handelt, auch wenn er fertig angezogen ganz anders aussieht. Den Kindern wurde so spielerisch klar, dass sie von den Feuerwehrleuten keine Angst haben brauchen.
Die Vor- und Vorvorschulkinder erhielten von der Feuerwehr eine Urkunde für die erfolgreiche Teilnahme an der Brandschutzerziehung. Für alle Kinder gab es nach der Besichtigung der Feuerwehrfahrzeuge noch ein Malbuch und einen Bastelbogen.

Da es an beiden Tagen sehr warm war, bekamen die Kinder am Ende noch ein von der Feuerwehr spendiertes Eis, ehe es dann zurück zum Kindergarten ging.

Die Kindergartenleitung bedankte sich beim Team der Brandschutzerziehung der Marktfeuerwehr für die zwei sehr interessanten, aufregenden und tollen Tage mit der Feuerwehr.

     
 

Volle Hütte beim Johannisfeuer



Ein Anziehungspunkt für viele Eltern mit Kindern – sie vergnügten sich am Spritzenhäuschen – sowie für Ortsvereine war am Samstag das Johannisfeuer in Gerätehaus-Nähe. Heuer erlebten die Besucher das andere Extrem: Bei über 30 Grad konnten sie gerne auf ein wärmendes Feuer verzichten. Pfarrer Matthias Weih trug die Lesung vor und Pater Prince Kalarimuryil segnete das Feuer zu Ehren des heiligen Johannes, damit er das Feuer der Liebe in den Herzen entzünde. Die Brandschützer sicherten das Umfeld, brauchten aber aufgrund des günstigen Ostwinds nicht einzugreifen. Bis nach Mitternacht feierten die Gäste bei Bratwürsten und erfrischenden Getränken. Die Jugendgruppe machte mit Stockbroten auf sich aufmerksam.

In 300 Sekunden gelöscht, Feuerwehrtruppe meistert Leistungsprüfung



Den möglichst fehlerfreien Aufbau eines Löschangriffs, das Kuppeln der Saugschläuche sowie die anschließende Bekämpfung eines „Brandes“ in einem vorgegebenen Zeitfenster von maximal 300 Sekunden, dieses Ziel hat eine Gruppe bei der Leistungsprüfung auf Anhieb erreicht. Zusatzaufgaben wurden ebenfalls bewältigt. Die mit Bravour gemeisterte Leistungsprüfung lobten die Schiedsrichter Kreisbrandinspektor Wolfgang Schwarz, Kreisbrandmeister Gerald Wölfl und der Kohlberger 2. Kommandant Matthias List sowie Kommandant Alexander Kummer.
Es sei beruhigend, eine sich ständig fortbildende, einsatzbereite Wehr im Markt zu haben, fügte amtierender Bürgermeister Herbert Rudolph seiner Gratulation an. Es erwarben das Leistungsabzeichen in Gold Maschinist Dominik Sperl, Florian Koppmann, Gold-Blau Andreas Gräf, Michael Koppmann. Gruppenführer Matthias Koppmann, der in der Ausbildung durch Thomas Gmeiner unterstützt wurde, erhielt Gold-Grün, ebenso Kevin Deese. Die Höchststufe Gold-Rot ging an Andreas Kummer und Stephanie Wölfl.


Spende für SOS Kinderdorf Immenreuth



Einen Einsatz anderer Art hatte die Feuerwehr des Markts Kaltenbrunn am frostigen Samstagvormittag im SOS-Kinderdorf Oberpfalz in Immenreuth. Sie kam nicht mit einem Löschfahrzeug, sondern im Mehrzweckfahrzeug, kleiner Besatzung, und einem Scheck über 500 Euro. Kommandant Alexander Kummer, die beiden Vorsitzenden des Feuerwehrvereins Thomas Gmeiner und Erwin Tafelmeyer, Kassenführerin Stefanie Wölfl und Jonas Kummer von der Jugendfeuerwehr hatten ihn dabei.
Im vergangenen Jahr feierte die Wehr ihr 150-Jähriges. Auf Erinnerungsgeschenke für die Vereine verzichtete die Wehr und teilte in den Einladungen mit, dafür eine soziale Einrichtung zu unterstützen. Die Wahl fiel auf das SOS-Kinderdorf in Immenreuth. Vielleicht auch deshalb, weil die Gattin ihres 2010 verstorbenen Mitglieds Ludwig Häusler Kinderdorfmutter in der Einrichtung ist. Ludwig Häusler war Maschinist bei der Feuerwehr, über 30 Jahre im Verwaltungsrat, überaus engagiert und beliebt. Die Entscheidung für Immenreuth fiel deshalb nicht schwer.
Bei der Spendenübergabe betonte Dorfleiter Holger Hassel die Spende für die Ausstattung einer neuen Kinderdorffamilie zu verwenden, die in diesem Jahr eingerichtet wird. Dass das Geld dort ankommt wo es benötigt wird, davon durften sich die Brandschützer beim Rundgang durch das SOS-Kinderdorf überzeugen.


Alexander Kummer leitet seit 25 Jahre die Geschicke der Wehr



„Du leitest auf den Tag genau seit 25 Jahren die Geschicke der aktiven Feuerwehr. Das ist einmalig bei uns in Kaltenbrunn“ sagte Daniel Schweiger zu Kommandant Alexander Kummer am Sonntag. Am 1.Dezember 1983 eingetreten, gehörte Kummer bereits ab 1988 dem Verwaltungsrat an und zu den ersten vier, die den Atemschutzlehrgang absolvierten. Schweiger nannte Meilensteine in Kummers Amtszeit: 1993 erste THL-Leistungsprüfung, 1995 30 Funkwecker,1996 Planung Gerätehaus,1999 neues TSF und Spatenstich, 2001 Gerätehauseinweihung, 2005 Bau des Nebengebäudes,2013 Sonderlöschmittelcontainer auf Anhänger, 2015 Segnung des neuen HLF-20 und 2018 des neuen Mehrzweckfahrzeugs. Hinzu kamen weitere Anschaffungen, unter anderem Tragkraftspritzenanhänger, Greifzug, Wärmebildkamera, neuer Rettungssatz, acht Pressluftatmer, Stromerzeuger 11,5 kVA. Kurzum: „Kummer hat die Marktfeuerwehr zur High-Tech-Truppe geführt.“  Als Anerkennung erhält der Kommandant einen Sonderfreiplatz für eine Woche Erholung im Feuerwehrheim Bayerisch-Gmain, einen Freiplatz für seine Frau Daniela von der Gemeinde und ein Taschengeld von seiner Feuerwehr. Dank sagte namens der KBI-Inspektion Neustadt/WN auch Kreisbrandmeister Gerald Wölfl. „Mit Bayerisch-Gmain wollen wir dir einen Bruchteil von dem zurück geben, was du für die Wehr geleistet hast.“ Auch Bürgermeister Ludwig Biller würdigte die vielen ehrenamtlichen Stunden des Kommandanten. Letzterer fügte an: „Ich danke allen, die es mit mir 25 Jahre ausgehalten haben, vor allem der aktiven Mannschaft. Bleibt bei der Stange!“

Die Marktfeuerwehr blickt auf ein Jahr der Superlative zurück



Von der enormen Herausforderung bei 35 Grad Hitze vor, an den drei Festtagen und danach sprach Vorsitzender Thomas Gmeiner in der Hauptversammlung am Sonntag im vollen Vereinsgasthof. Fazit: „Das 150-jährige Jubiläum mit Fahnensegnung wird als Glanzpunkt in die Geschichte der Wehr und des Marktes eingehen.“ Gmeiner dankte für die Mithilfe von vielen Seiten.
Zuvor überreichte er Moritz Krauß, Jenny Metka, Dominik Sperl, Sophie Rettinger, Daniela Kummer und Lisa Köstler die Aufnahmeurkunde. Die Wehr zählt aktuell 179 Mitglieder. Der Vereinschef erinnerte an die zusätzliche Belastung durch 16 Festbesuche. Hinzu kamen das eigene Starkbierfest, das Johannisfeuer, Nikolausdienst und Mitarbeit bei der Marktweihnacht.
Freilich wurde nicht nur gefeiert, wie Kommandant Alexander Kummer auflistete. 41 Einsätze, darunter 11 Brandeinsätze (ein Rückgang um 9) leisteten 471 Wehrleute in 544 Stunden. Unfallschwerpunkt war erneut die B 299. Zusätzliche Übungen im Fachbereich Atemschutz und Absturzsicherung, eine gemeinsame Zugübung mit Mantel und eine große Einsatzübung auf einer Biogasanlage in Gmünd rundeten das Arbeitsspektrum ab. Ferner legten 19 Männer und Frauen die THL-Leistungsprüfung ab. 45 Aktive bildeten sich bei elf verschiedenen Lehrgängen fort. Ferner stehen laut Kummer derzeit 23 ausgebildete Atemschutzgeräteträger zur Verfügung. 2018 waren 30 Flaschenfüllungen notwendig. Erfreulich nannte Kummer den Frauenanteil von 18 Prozent beim 54-köpfigen Stammpersonal.
Jasmin Feuerer wurde aus der Jugendgruppe übernommen und zur Feuerwehrfrau ernannt. Zum Oberfeuerwehrmann für 10 Jahre aktiven Dienst beförderte der Kommandant Alexander Deese, Alex Fischer, Stefan Gräf, Matthias Köstler, Florian und Michael Koppmann, Jenny Metka. Seit 25 Jahren sind Thomas Gmeiner und Georg Tafelmeyer junior aktiv.
Jugendwart Jürgen Oheim erwähnte den Wissenstest und den 10.Platz beim Wettkampf in Floß. Alexander Fischer löst Tobias Ludwig als 2.Jugendwart ab.
Die Anstrengungen für das Jubiläum haben sich finanziell gelohnt, wie Stephanie Wölfl bei ihrer höchst erfreulichen Bilanz erkennen ließ. Für einen neuen Holzpavillon wurden 1600 Euro ausgegeben. „Es war richtig, vor 20 Jahren junge Mädchen in die Wehr zu holen. Wölfl macht seit zehn Jahren einen Superjob“ sagte Kassenprüfer Hermann Neubauer.
Die Feuerwehr habe mit ihrem beispiellosen Fest bewiesen, wozu Gemeinschaftsgeist und Kameradschaft von drei Generationen fähig sind, unterstrich Bürgermeister Ludwig Biller im Beisein seines Stellvertreters Herbert Rudolph. „Halts weiter zamm, unterstützt die Verantwortlichen und sorgt weiterhin für unsere Sicherheit!“ lautete sein Appell. Von einem Anstieg der Einsatzmöglichkeiten durch das Mehrzweckfahrzeug sprach Kreisbrandmeister Gerald Wölfl. Er rief die jüngeren Atemschutzträger heuer zur Teilnahme an der Übung im Brandschutzcontainer auf.


Kaltenbrunn 11/1 in Dienst gestellt





Gesegnet, offiziell in den Dienst gestellt und der engagierten Marktfeuerwehr übergeben wurde am Freitag das neue, 65500 Euro teure Mehrzweckfahrzeug(MZF). „Wer ist denn der Nächste? „fragte Pfarrer Matthias Weih. Der Wunsch nach Einteilung der Menschheit in gut und böse, der in dieser Frage mitschwinge, dürfe für die Angehörigen einer Wehr keine Rolle spielen. „Während eines Einsatzes sind sie es, die einem anderen zum Nächsten werden.“ Pfarrer Varghese Puthenchira erbat auch den Schutz des heiligen Florian. „Es gibt keine Alternative zur Feuerwehr. Das ist uns als Gemeinde bewusst. Zu einem motivierten Personal gehört auch die entsprechende Ausrüstung“ betonte Bürgermeister Ludwig Biller im Beisein seiner Stellvertreter und einiger Gemeinderäte vor der Schlüsselübergabe an Kommandant Alexander Kummer. Biller wünschte, dass dieses ehrenamtliche Engagement von Regierungsseite mehr gewürdigt wird. „Das MZF ist wieder eine Aufwertung als wichtiges Einsatzmittel.“ Mit diesen Worten gratulierte Kreisbrandinspektor (KBI) Wolfgang Schwarz auch im Namen von Kreisbrandrat Marco Saller und wünschte eine unfallfreie Fahrt mit gesunder Rückkehr. „Ihr habt euch nachträglich das schönste Geschenk zum 150.Geburtstag gemacht“ sagte der Kommandant des Patenvereins Freihung, Andreas Luber, ehe er ein Fass Bier übergab. Kummer hatte zum Festakt auch Ehrenvorsitzenden Hans Rodler, Ehren-KBI Georg Tafelmeyer und Kreisbrandmeister Gerald Wölfl begrüßt. Der Kommandant dankte Bürgermeister und Gemeinderat, Kämmerer Christian Wirth und der Feuerwehr Weiherhammer für die gute Zusammenarbeit bei der Beschaffung des MZF.