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Archiv 2015

HLF eingetroffen




Riesenauflauf am Gerätehaus: „Endlich ist das neue HLF 20 da“. Nach Abholung bei der Firma Magirus in Ulm und fast vierstündiger Fahrzeit trafen die Führungskräfte der Marktfeuerwehr am Mittwoch um 20.30 Uhr mit Blaulicht und Martinhorn ein.
In Freihung waren Bürgermeister Ludwig Biller und Amtsvorgänger Werner Windisch zugestiegen. Von dort waren zur Begrüßung auch die Verantwortlichen der Patenwehr gekommen. Selbst Kreisbrandrat Fredi Weiß und Kreisbrandinspektor(KBI) Karl Luber (Amberg-Sulzbach) sowie KBI Georg Tafelmeyer und KBM Wolfgang Schwarz (NEW West 4) ließen sich das Ereignis nicht entgehen. Die Besucher, unter ihnen fast alle Aktiven, nahmen das Fahrzeug gleich mal in Augenschein.
Es ist ein besonderer Tag für unsere Feuerwehr und auch für die Gemeinde“ brachte Kommandant Alexander Kummer seine Freude zum Ausdruck, das neue Fahrzeug nach einjähriger Lieferzeit in Besitz nehmen zu können. Bürgermeister Biller sprach von einem Weihnachtsgeschenk für die Floriansjünger. „Wir wissen, was wir an der Freiwilligen Feuerwehr haben, und deshalb wollen wir sie auch mit modernster Technik ausrüsten. Den Nutzen hat auch die Bevölkerung.“ Mit der Ausschreibung hatten die Führungsleute viel Arbeit und dadurch der Gemeinde viel Geld erspart, hob Biller, der eine Brotzeit spendete, hervor. Bis zur Segnung im Frühjahr hätten alle Aktiven Gelegenheit, Fahrzeug und Ausstattung kennen zu lernen. An den Kosten von 330 000 Euro beteiligte sich die Regierung der Oberpfalz mit 104 500 Euro



Großer Ehrentag für die Marktfeuerwehr. Sie zeichnet neun Männer für ihre Treue aus und ernennt drei Altgediente zu Ehrenmitgliedern. KBI Georg Tafelmeyer lobt Freiwilligk
eit.



Diese langjährigen Mitgliedschaften können nicht nur nach der Zahl der Jahre bemessen werden. Sie bedeuten vielmehr 25,40,50 und 60 Jahre ernste und verantwortungsbewusste Arbeit sowie Einsatz und stete Bereitschaft für den Nächsten“ betonte Vorsitzender Thomas Gmeiner. Er sagte „Vergelt’s Gott!“ für Treue und Unterstützung an die guten Vorbilder für die Jugend. Ein gesunder Aufbau sorge für den Austausch von Erfahrungen und Können von einer zur nächsten Generation. Zu einer intakten Wehr gehörten nicht nur Aktive, sondern es seien immer wieder die passiven und fördernden Mitglieder, die bei Arbeitseinsätzen und Veranstaltungen einen wichtigen Dienst leisteten. „Auf diese Unterstützung hoffen wir auch beim 150-jährigen Jubiläum“ signalisierte Gmeiner.
Die Urkunde für 25 Jahre erhielten Hans Bernklau, Markus Kummer, für 40 Jahre Altbürgermeister Georg Härning. 50 Jahre sind dabei Dieter Berberich und Albert Tafelmeyer, seit 60 Jahren Karl Stark und Johann Rittner. Heribert Zeinz und Alex Presley waren krankheits- und berufsbedingt entschuldigt. „Das muss euch erst mal einer nachmachen“ sagte KBI Georg Tafelmeyer im Beisein von KBM Wolfgang Schwarz zu den Jubilaren. Der Feuerwehrdienst erscheine auf den ersten Blick noch attraktiv, „und wir sind froh über viele junge Leute“. Doch werde dies oft ausgenutzt und der Dienst durch Bagatelleinsätze strapaziert. Feuerwehrleute müssten heute eine zeitintensive Riesenausbildung absolvieren, um die Geräte an 365 Tagen bedienen zu können. Die Aktivenzahl sei seit der Gründung 1868 gleich geblieben, aber das Einsatzspektrum habe sich durch den Wandel des Lebensstandards erweitert und vervielfacht, unterstrich der KBI.
Vertrauen, gegenseitige Akzeptanz, Teamgeist, diese Tugenden prägten einen Feuerwehrmann/frau. Kameradschaft sei von großer Bedeutung, bemerkte 2.Bürgermeister Herbert Rudolph. „Sie alle verhalten sich seit Jahrzehnten kameradschaftlich und vorbildlich.“ Dafür sprach der „Vize“ im Namen der Gemeinde Dank und Anerkennung aus.„Bleiben Sie der Wehr weiter treu, wir brauchen Sie!“ sagte 2.Bürgermeister Herbert Rudolph.

3 verdiente Kameraden wurden zu Ehrenmitgliedern ernannt
Herbert Maaß wollte nie im Vordergrund stehen, hat aber persönliche Termine zurück gestellt und half immer, wann er gebraucht wurde. Er war stets mit an der Front und Mann der ersten Stunde, als der Rettungssatz zum Einsatz kam.

Peter Harrer war als Gruppenführer und zweiter Vorsitzender 28 Jahre im Verwaltungsrat tätig. In Erinnerung bleiben die Beiträge des Organisators zu den legendären Faschingsbällen.

Maschinist, Gruppenführer, Gerätewart, Jugendwart, Gerätehausbauhelfer und zweiter Vorsitzender Josef Schweiger gehörte 21 Jahre dem Gremium an. Bei Festen leitete er den Ausschank.


Alle drei haben mehr als 40 Jahre aktiven Dienst geleistet und alle Leistungsprüfungen abgelegt

4 Kameraden absolvieren den Lehrgang Absturzsicherung




4 Kameraden (Markus Kummer, Andreas Kummer, Gerald Wölfl und Michael Koppmann) unserer Wehr absolvierten vom 04. - 12. September den Lehrgang Absturzsicherung in Vohenstrauß. Die Ausbildungsleitung übernahm Stützpunktkommandant Mario Dobmayer. Anton Schwägerl und der Waldthurner Dr. Michael Troidl unterstützten ihn. Die Prüfung gliederte sich in einen praktischen Abschnitt mit Aufbau einer Sicherungskette und einen Theorieteil mit 45 Fragen.

WeitereTeilnehmer waren Jürgen Brenner (Eslarn), Jakob Gleixner, Christoph Schmid, Markus Schmid und Johannes Sommer (alle Vohenstrauß),Eva Breitschafter, Michael Hilpert und Wolfgang Müller (alle Waidhaus)


Leistungsabzeichen THL fehlerlos gemeistert


Alle Teilnehmer haben bestanden“ – auf diesen Satz von Kreisbrandinspektor Georg Tafelmeyer hatten die Aktiven der Marktfeuerwehr gewartet, die in zwei Gruppen zur Leistungsprüfung „Technische Hilfeleistung“ angetreten waren. Tafelmeyer lobte auch im Namen der Schiedsrichterkollegen Wolfgang Schwarz und Jürgen Haider das saubere und professionelle Handeln und dankte der Gemeinde für die Bereitstellung der Ausrüstung. Auch Bürgermeister Ludwig Biller überzeugte sich von der Schlagkraft der Ortswehr, gratulierte namens der Gemeinde und lud zur Brotzeit ein. Der Dank des Kommandanten Alexander Kummer galt den Ausbildern Gerald Wölfl und Markus Kummer sowie den Prüflingen für den umsichtigen Umgang mit den Gerätschaften. Freuen konnten sich über ihre verdienten Abzeichen Alexander Deese, Felix Dippl, Andreas Gräf (Bronze), Alexander Fischer, Florian und Michael Koppmann, Matthias Köstler, Alexander Wagner (Silber). Gold erhielt Kevin Deese, Gold/Blau ging an Sandro Fehlner und Matthias Koppmann, Gold/Grün an Andreas Kummer und Stephanie Wölfl. Die Höchststufe Gold/Rot erwarben Roland Krauß und Thomas Schönberger.

Feuerwehrmänner für 25 und 40 Jahre Dienst am Nächsten geehrt




Er soll Nerven wie Drahtseile haben und gleichzeitig perfekt mit der Technik umgehen können. Er soll kräftig zupacken und sich gleichzeitig in andere einfühlen können. Er braucht einen guten Riecher, wo in einem brennenden Haus noch jemand zu retten ist und einen nicht zu empfindlichen Geruchssinn mitten im Qualm. Die Rede ist vom Feuerwehrmann.“ Mit diesen Worten eröffnete Kreisbrandmeister Wolfgang Schwarz die Verleihung der Ehrenzeichen an Kameraden aus den Gemeinden der Verwaltungsgemeinschaft (VG) Weiherhammer.

„Der Einsatz und die Zuverlässigkeit verdienen Anerkennung und Respekt“, sagte Schwarz. „Die Persönlichkeiten, die das Ehrenzeichen erhalten, engagieren sich in vorbildlicher Weise für ihre Feuerwehren und damit für die Allgemeinheit und haben sich dadurch außerordentliche Verdienste erworben.“ Stellvertretender Landrat Albert Nickl überreichte mit Kreisbrandinspektor Georg Tafelmeyer und Kreisbrandmeister Wolfgang Schwarz die Abzeichen in Silber für 25 Jahre aktiven Feuerwehrdienst an Markus Kummer und Alexander Dippl (Kaltenbrunn),Thomas Kern (Etzenricht), Andreas Weber und Wolfgang Pöllath (Weiherhammer), Manfred Häring, Martin Gießübl und Martin Seiler (Hannersgrün) sowie Jürgen Weber und Stefan Frank (Werksfeuerwehr Pilkington).

Das Ehrenzeichen in Gold für 40 Jahre erhielten Franz Smola und Werner Uschold aus Etzenricht, sowie Hans Häring und Wolfgang Kraus aus Hannersgrün. „Wenn die Sirene heult, ist der Einsatz durch die Feuerwehren immer gewährleistet .Beispielhafte Leistungen tragen dazu bei, dass die Feuerwehr in der Wertschätzung der Bevölkerung ganz oben angesiedelt ist“, sagte Nickl. Er bezeichnete die Jubilare als Vorbilder für die junge Generation.

Kreisbrandinspektor Georg Tafelmeyer nannte den Dienst für die Feuerwehr eine Lebenseinstellung und Berufung. Es sei nicht selbstverständlich, an 365 Tagen im Jahr im Notfall parat zu stehen, um den Mitmenschen zu helfen. Tafelmeyer berichtete von zahlreichen Einsätzen die den Feuerwehrleuten alles abverlangten, zum Beispiel den Großbrand in Münchsreuth. „Früher standen viele Leute, aber wenig Ausrüstung zur Verfügung. Heute hat sich das Verhältnis umgedreht“, betonte Tafelmeyer. Deshalb sei es wichtig, die Jugend für die Feuerwehr zu gewinnen. Die Jubilare bezeichnete Tafelmeyer als „geschliffene Diamanten, die hoffentlich noch viele Jahre funkeln und der Jugend leuchten“.

Bürgermeister Martin Schregelmann pflichtete seinem Vorredner bei. Die Ehrenamtlichen verdienten Respekt. Die kleine Formation der Etzenrichter Blaskapelle umrahmte die Feier im Gasthaus Riebel.

Harmonische Jahreshauptversammlung


Im Gegensatz zu anderen Vereinen ist bei der Feuerwehr die Welt noch in Ordnung. Sie ist geprägt von Kameradschaft, Zusammenhalt und Einsatzbereitschaft. Dieses neue HLF 20 ist uns trotz des finanziellen Kraftakts nicht zu teuer, wenn damit nur ein Menschenleben gerettet wird.“ Diese Feststellung traf zweiter Bürgermeister Herbert Rudolph in der Hauptversammlung am Dreikönigstag im vollen „Posthorn“.
D
as junge Führungsquartett geht mit einem überwältigenden Vertrauensbeweis in die nächsten drei Jahre.
Vorsitzender Thomas Gmeiner, Stellvertreter Erwin Tafelmeyer, Schriftführer Georg Tafelmeyer junior und Kassenverwalterin Stephanie Wölfl bereiten somit maßgeblich das 150-jährige Jubiläum 2018 vor. Ihnen zur Seite stehen neben Tobias Ludwig und Markus Kummer nun mit Alexander Fischer, Matthias Köstler (Enkel des Ehrenvorsitzenden Hans Rodler) und Stefanie Thiede drei Nachwuchskräfte.
Mit der Übergabe der Urkunde besiegelte Gmeiner die Aufnahme von Stephan Meier, Erwin Schönl, Franziska Krauß, Bianca und Michael Liedl. Die Wehr zählt 177 Mitglieder. Der Feuerwehrchef erinnerte an die Ausrichtung des Florianstages, an das Engagement bei der Marktweihnacht und an die Nikolausaktion. Ferner listete er 15 Besuchstermine zu verschiedenen Anlässen auf. Starkbierfest, Johannisfeuer und Gartenfest ermöglichten erneut eine Rücklage von 1500 Euro für eine neue Fahne, informierte Stephanie Wölfl. Kassenprüfer bleiben Kurt Häusler und Hermann Neubauer.
Kommandant Alexander Kummer berichtete von 39 Einsätzen, die sich in 29 technische Hilfeleistungen, acht Brandeinsätze und zwei Sicherheitswachen gliederten. Aktive investierten viel Freizeit in Aus- und Fortbildung: zwei Leistungsprüfungen, Motorsägen- und Erste-Hilfe-Kurs, Atemschutz- und Digitalfunk-Lehrgänge. Von den 50 Dienstleistenden seien vier Frauen. Der Kommandant ernannte nach Übernahme von der Jugendgruppe Felix Dippl und Lukas Hiltl zu Feuerwehrmännern. Zu Oberfeuerwehrmännern beförderte er Simon Fehlner, Christoph Ludwig und Florian Müller, zum Brandmeister auf Grund absolvierter Kurse Atemschutzleiter Gerald Wölfl.
Ausführlich erläuterte Kummer den aktuellen Stand zur Beschaffung des neuen HLF 20. „Nach Besichtigung und Vorführung von Löschfahrzeugen verschiedener Hersteller haben wir Anforderungsprofil und Leistungsverzeichnis erstellt.“ Als wirtschaftlichster Bieter ging die Firma Iveco Magirus hervor. Den Auftrag für die Beladung erhielt die Firma Ludwig in Bindlach. Mit der Lieferung des rund 320 000 Euro teuren Fahrzeugs rechne man bis spätestens Ende Januar 2016. 200 000 Euro übernimmt die Gemeinde. Laut TÜV-Prüfer sei 2016 auch der 26 Jahre alte Versorgungs-Lkw  durch ein Mehrzweckfahrzeug zu ersetzen. Sorgen mache auch das Gerätehaus, weil sich seit geraumer Zeit der Edelputz an fast der Hälfte des Gebäudes ablöse. „Hier müssen wir in naher Zukunft eine Lösung finden.“
„Die Jugendlichen sind mit Eifer und Spaß bei der Sache. Fünf erhielten die silberne, zwei die goldene Plakette. Auf Wunsch des Nachwuchses wird deshalb von Mai bis September sogar zweimal im Monat
geübt“ freute sich Jürgen Oheim. „Der Jugendwart hat den Nachwuchs im Griff. Das zahlt sich immer wieder aus“ lobte Kreisbrandinspektor (KBI) Georg Tafelmeyer. „Nicht die Wehr braucht ein neues Auto, es ist für die Bevölkerung“ trat der KBI Diskussionen entgegen.

Zuschuss für die Gemeinde Weiherhammer

Die Regierung der Oberpfalz hat der Gemeinde Weiherhammer im Landkreis Neustadt a.d.Waldnaab für die Beschaffung eines Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeuges (HLF 20) für die Freiwillige Feuerwehr Kaltenbrunn mit Bescheid vom 15.07.2014 die Zustimmung zur vorzeitigen Beschaffung erteilt.

Insgesamt kann mit einer Zuweisung in Höhe von 104.500,00 Euro aus Mitteln des Freistaates Bayern (der Feuerschutzsteuer) gerechnet werden.