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Archiv 2014

Zuschuss für die Gemeinde Weiherhammer

Die Regierung der Oberpfalz hat der Gemeinde Weiherhammer im Landkreis Neustadt a.d.Waldnaab für die Beschaffung eines Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeuges (HLF 20) für die Freiwillige Feuerwehr Kaltenbrunn mit Bescheid vom 15.07.2014 die Zustimmung zur vorzeitigen Beschaffung erteilt.

Insgesamt kann mit einer Zuweisung in Höhe von 104.500,00 Euro aus Mitteln des Freistaates Bayern (der Feuerschutzsteuer) gerechnet werden.


Training am Spannungssimmulator



Der schreckliche Tornado vor fast einem Jahr hatte die Einfallstraßen unpassierbar gemacht. „Schneiden am Spannungssimulator“ lautete deshalb das Thema eines Motorsäge-Spezialkurses am Donnerstag unter Leitung von Forstwirtschaftsmeister Ernst Müller. Initiatorin war Forstamtfrau Andrea Sauer. Fast alle der 15 Teilnehmer stellte die Marktfeuerwehr, denn 2016 muss dieser Kurs nachgewiesen werden. „Achtet bei Einsätzen, ob nicht Gefahren aus dem angrenzenden Bestand lauern. Erst vom Gipfel nach unten entasten, um die Überspannung festzustellen!“ bat Müller. Nach seiner Vorführung übten die Brandschützer die Trennschnitte an verschiedenen Holzarten. „Jeder Baum ist anders. Darum sind Kopfarbeit und Zeit gefragt, um Unfälle zu vermeiden“ legte der Waldexperte den Teilnehmern ans Herz. Sie erhielten Urkunden.

Feuerwehren der Gemeinde feiern Florianstag



Mit einem eindrucksvollen ökumenischen Gottesdienst feierten die Feuerwehren der Gemeinde Weiherhammer sowie die Werksfeuerwehr der Pilkington AG ihren Schutzpatron und gedachten ihrer Verstorbenen. Nach einem Standkonzert zogen die Abordnungen, angeführt von der Etzenrichter Blaskapelle, Führungskräften sowie Bürgermeistern und Gemeinderäten vom Gerätehaus zur St.Martins-Kirche. Mit der Geschichte vom „Holzer-Hartl“, der in die Rolle eines vom Brand Betroffenen schlüpfte und dabei beinahe sein Leben verlor, drückte Pfarrer Matthias Weih den Leitspruch der Feuerwehr aus. „Wir danken heute Gott für seine Hilfe und bitten ihn um seine Begleitung bei dem, was vor uns liegt.“ St.Florian habe sich seinen Einsatz für seinen Nächsten etwas kosten lassen und sei damit sehr nahe am Vorbild unseres Herrn Jesus Christus, verdeutlichte Weih. Der Gedenktag des Heiligen sei damit immer auch ein Blick auf unseren inneren Kompass: „Ist unser Glaube, unser Vertrauen auf Jesus ausgerichtet?“  Das Floriansfest schenke deshalb Gelegenheit, sich zu einer Lebenshaltung zu bekennen, die ihr Fundament in Christus habe. Den Glauben gemeinsam mit anderen zu bekennen, stärke die Gemeinschaft und den Zusammenhalt. Es helfe uns, das Ziel vor uns selbst und vor anderen niemals aus den Augen zu verlieren: „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr“ schloss Weih. Er erbat nach den Fürbitten von zwei Feuerwehrfrauen mit Pfarrer Irudayaraj Devadass erneut den Segen Gottes. Die Etzenrichter begleiteten auch das St.Florians-Lied und die Bayernhymne. Nach dem Rückmarsch fand der Tag in der Halle bei einer Brotzeit seinen Abschluss.


Jahreshauptversammlung 2014




Die Feuerwehr macht erfolgreiche Jugendarbeit, sie hat die Rekordzahl von 88 Einsätzen gemeistert und auch das Vereinsleben nicht vernachlässigt. So zeigte Vorsitzender Thomas Gmeiner in der Hauptversammlung die Aktivitäten auf, die nicht nur der Imagepflege über die Marktgrenzen hinaus dienten, sondern auf eine harmonische „Feuerwehrfamilie“ schließen lassen.
Gmeiner nannte unter anderem den Kameradschaftsabend, die Teilnahme an kirchlichen Festen, an drei Jubiläumsumzügen sowie an neun Veranstaltungen im Gemeindebereich. Guten Zuspruch fanden das Starkbierfest und das Johannisfeuer. Der Nikolausdienst wurde wieder von mehr Familien in Anspruch genommen. Gmeiner verwies ferner auf das starke Engagement beim Marktfest und der Marktweihnacht. Die Aufnahmeurkunde überreichte er an die Anwärter Jakob Kummer, Florian Miedl, Timo Schönberger, Carina Messer und Kilian Naujoks. Damit zählt die Wehr 174 Mitglieder.
Vom bisher einsatzreichsten Jahr sprach Kommandant Alexander Kummer. „88 mal waren unsere Aktiven gefordert. Das ist mehr als eine Verdoppelung gegenüber 2012“ ,bemerkte Kummer. Neben drei Brandeinsätzen und zwei Sicherheitswachen lagen die technischen Hilfeleistungen mit 83, darunter zehn Verkehrsunfälle, an der Spitze. „Die enormen Sturmschäden nach dem Unwetter am 28.Juli haben uns drei Tage beschäftigt. Dies alles ergibt in der Summe einen Einsatz von 526 Helfern mit 441 Stunden.“ Aktuell kann sich der Kommandant auf 59 Aktive, davon sieben Frauen, verlassen. 19 Atemschutzgeräteträger stünden zur Verfügung. 13 von ihnen waren auf der Übungsstrecke in Neustadt. Zu seiner Bilanz zählten ferner drei Leistungsprüfungen, Übungen mit den Wehren Mantel und Freihung, Brandschutzerziehung im Kindergarten sowie zwei Motorsägenkurse.

Kummer ernannte mit der Aufnahme in die Aktive Wehr Alexander Deese, Alexander Fischer, Andreas Gräf, Matthias Köstler, Florian Koppmann und Alexander Wagner zu Feuerwehrmännern. Zu Oberfeuerwehrmännern nach 10 jähriger Dienstzeit beförderte er Kevin Deese, Sandro Fehlner, Patrick Galbraith, Matthias Koppmann, Tobias Tafelmeyer, Albert Völkl. Das Ärmelabzeichen für 20 Jahre aktiven Dienst erhielten mit der Ernennung zum Hauptfeuerwehrmann Helmut Witzel und Georg Tafelmeyer junior.
Thomas Gmeiner und Erwin Tafelmeyer wurden zum Oberlöschmeister ernannt. Markus Zeinz erhielt das Ärmelabzeichen für 30 Jährige Dienstzeit Herbert Kastner wurde für die gleiche Dienstzeit zum Hauptlöschmeistern ernannt. Mit einem Präsent verabschiedete der Kommandant nach über 20-jähriger Tätigkeit Atemschutzwart Andreas Miedl. Seine Nachfolge tritt Gerald Wölfl an. Mit dem Appell "Die Einführung des Digitalfunks verlange von allen Aktiven intensive Schulungen" schloss Kummer seinen Bericht ab.
Jugendwart Jürgen Oheim berichtete über die erfolgreiche Werbeaktion. „Dass die Jugendlichen mit Spaß bei der Sache sind, zeigt der monatlich gute Übungsbesuch“ ,unterstrich Oheim und dankte seinem Stellvertreter Tobias Ludwig.
Äußerst zufrieden zeigte sich Stephanie Wölfl mit ihrem positiven Jahresabschluss. Die Festgewinne ermöglichten neben dem Ankauf eines Kopierers erneut 1500 Euro Rücklage für eine neue Fahne. Kreisbrandinspektor (KBI) Georg Tafelmeyer sah es mit Freude, wie bei seiner Heimatwehr seit vielen Jahren ausgezeichnete Jugendarbeit geleistet werde. „Das ist auch enorm wichtig und dieser Mix auf Alt und Jung erfrischt die Wehr“ betonte der KBI mit Blick auf das volle Haus. Die Tragweite der Gerätschaften erkenne man an den Einsätzen. Bis Oktober soll das Digitalfunknetz stehen.

„Nach 18-jähriger Amtszeit ist dies heute die letzte Jahreshauptversammlung von Bürgermeister Werner Windisch als obersten Dienstherrn der Feuerwehr. Anlass genug, ihm den Dank für die gute Zusammenarbeit auszusprechen“ sagte Kommandant Alexander Kummer. Gerätehausneubau, Fahrzeugbeschaffung sowie die stetige Modernisierung der Ausrüstung konnten miteinander erreicht werden. Diesbezüglich seien der neue Rettungssatz, Atemschutzgeräte und Wärmebildkamera genannt. 2013 betrug der finanzielle Aufwand 16000 Euro. Windisch erwiderte den Dank an die Verantwortlichen, „die immer bestrebt waren, nach kreativen Lösungen zu suchen und keine überzogenen Forderungen gestellt haben. Ich möchte diese 18 Jahre nicht missen.“ Mit der Bitte „Halts zam!“ verband der Rathauschef den Wunsch auf ebenso vertrauensvolle Zusammenarbeit mit seinem Nachfolger.