Copyright © Feuerwehr Kaltenbrunn

Archiv 2019   Archiv 2018   Archiv 2017   Archiv 2016   Archiv 2015   Archiv 2014   Archiv 2013   Archiv 2012  
Archiv 2011   Archiv 2010  
Archiv 2009   Archiv 2008   Archiv 2007   Archiv 2006

Archiv 2013

Verdiente Mitglieder am Kameradschaftsabend geehrt



„Diese Mitgliedschaften können nicht nur nach der Zahl der Jahre bemessen werden. Sie bedeuten vielmehr 25,40,50 und 60 Jahre ernste und verantwortungsbewusste Arbeit sowie Einsatz und stete Bereitschaft im Dienst am Nächsten.“ Das unterstrich Vorsitzender Thomas Gmeiner bei der Ehrung von zwölf Wehrmännern im Vereinslokal Krauß.
Schon damals hätten Idealismus, freiwillige Leistungen und Kameradschaft einen hohen Stellenwert gehabt, betonte Gmeiner. Auch ein gesunder Altersaufbau sorge für den Austausch von Erfahrungen und Können von einer zur nächsten Generation. Zu einer intakten Marktfeuerwehr, die heuer 145 Jahre bestehe, gehörten nicht nur Aktive und Jugendliche, sondern auch fördernde Mitglieder, die bei besonderen Anlässen und Arbeitseinsätzen einen wichtigen Dienst leisteten. „Ihr seid deshalb auch ein gutes Vorbild für unsere Jugend“ bemerkte Gmeiner.
Danke namens der Landkreisführung für den ehrenamtlichen Einsatz sagte auch Kreisbrandmeister (KBM) Wolfgang Schwarz. „Wir sollten uns immer wieder vor Augen halten, dass Sie freiwillig ihre Freizeit für andere opfern und jeder Einsatz stets mit Schaden und Leid verbunden ist.“ Es sei heutzutage nicht mehr selbstverständlich, dass sich Bürger so lange für einen Verein engagierten und ihm in guter Kameradschaft die Treue halten. „Das verdient Anerkennung und Respekt“ fügte Schwarz hinzu.
„Der Stellenwert ist sehr hoch. Deshalb sind wir gerne gekommen“ führte Bürgermeister Werner Windisch im Beisein seiner Stellvertreter Ludwig Biller und Herbert Rudolph sowie der örtlichen Gemeinderäte aus. Die Feuerwehr sei immer zuverlässig da, wenn man sie brauche. Der Rathauschef konnte nur vier Wehrmänner auszeichnen: für 25 Jahre Gruppenführer Gerald Wölfl, für 40 Jahre Ludwig Kummer und Georg Tafelmeyer, zwölf Jahre Kommandant, elf Jahre KBM und seit 15 Jahren Kreisbrandinspektor. Siegfried Bock ist 50 Jahre Mitglied, die Hälfte  davon war er Schriftführer und Organisator. Nachgereicht wird die Urkunde den zum Teil entschuldigten Eduard Harrer, Peter Harrer, Richard Sternitzke, Wolfgang Mühlbach, Fritz Knötig (jeweils 40 Jahre) sowie Hans Krauß (25), Josef Wurzer (50) und Hans Bernklau (60 Jahre). Im Laufe des Kameradschaftsabends frischten die Altgedienten um Ehrenvorsitzenden Hans Rodler Erinnerungen und Anekdoten aus legendären Sitzungen, Versammlungen und Veranstaltungen auf, die für eine originelle Verfilmung gereicht hätten.


Nachwuchs meistert Leistungsabzeichen




„Fehlerquote  einwandfrei – wie in Kaltenbrunn gewohnt“ attestierte Kreisbrandmeister Wolfgang Schwarz der Feuerwehr-Nachwuchsgruppe übereinstimmend mit Kreisbrandinspektor (KBI) Georg Tafelmeyer und dem Grafenwöhrer Kommandanten Hans Pappenberger. Für sieben war es im Beisein der Eltern der Einstieg in die THL-Leistungsprüfungen. „Macht weiter so und bleibt bei der Stange!“ appellierte Schwarz. Er betonte mit Blick auf den zeitgleichen schweren Verkehrsunfall, zu dem KBI Tafelmeyer gerufen wurde, die Wichtigkeit der Umsetzung im Ernstfall und dankte auch Ausbilder Gerald Wölfl. Seine Freude brachte Kommandant Alexander Kummer zum Ausdruck: „Die jungen Aktiven identifizieren sich mit der Wehr und zeigen viel Interesse.“ Bürgermeister Werner Windisch gratulierte und lobte besonders die Material schonende und fachliche Behandlung der Gerätschaften. Das Leistungsabzeichen der Stufe 1 erhielten im Vereinslokal Alexander Fischer, Stefan Gräf, Florian Koppmann, Michael Koppmann, Matthias Köstler, Maximilian Krauß, Alexander Wagner. Gold/Blau erwarb Andreas Kummer


Kaltenbrunn räumt auf


Nach dem tornadoartigem Unwetter vom 28.07. ist ganz Kaltenbrunn  auf den Beinen um die enormen Schäden zu beseitigen. Beispielhaft ist hier der große Zusammenhalt der Bevölkerung. Jeder hilft jeden Mehr dazu hier
28.07.2013 Unwettereinsatz
Mehr dazu hier



Brandschutzerziehung im Kindergarten



Viel Spaß hatte die Delfin-Gruppe des Kindergartens beim Besuch im Feuerwehrhaus. Vorausgegangen war ein Elternabend mit Brandschutzerzieherin Alexandra Kummer. Auf spielerische Art vermittelten Gerald Wölfl, Alexander und Markus Kummer sowie Georg Tafelmeyer junior an zwei Vormittagen das Thema „Brandschutz“. Anhand von Bildern galt es zu erkennen, welches ein „gutes“ und welches ein „schlechtes“ Feuer ist. Die Kinder waren mit großem Interesse dabei. Theresa Fellner hatte erstaunlich viele Antworten parat. Schwerpunkte bildeten ferner das Verhalten im Brandfall (nicht verstecken, Hilfe holen, beim Verlassen des Raumes Türe schließen) und das Anzünden eines Streichholzes und Stabfeuerzeugs. Die Kinder erfuhren auch, wie man einen Feueralarm unter 112 mit den fünf „Ws“ absetzt: Wer, was, wo, wie viele, warten. Die Bedeutung der Ausrüstungsteile einschließlich Atemschutz sowie das Inventar des Einsatzfahrzeugs wurden ebenso erklärt. Mit Stolz nahmen die Buben und Mädchen eine Urkunde entgegen, und zum Abschluss genossen sie die Rückfahrt im Feuerwehrauto.

     


Leistungsabzeichen THL erfolgreich absolviert



Aus- und Fortbildung prägen die Arbeit der Marktfeuerwehr und zeichnen sie aus. Diese Feststellung machte Bürgermeister Werner Windisch bei der Abnahme der Leistungsprüfung in technischer Hilfeleistung am Donnerstag. „Ihr Wert liegt in den Übungen“ betonte Kreisbrandinspektor (KBI) Georg Tafelmeyer. Mit viel Eifer hatten sich die Teilnehmer unter Gruppenführer Gerald Wölfl intensiv vorbereitet. Und es klappte dann auch zur Freude von KBI, Kreisbrandmeister Wolfgang Schwarz und Pressaths Kommandant Heinz Koppauner wie am Schnürchen. Sowohl für die Absicherung des „Verkehrsunfalls“, Ausleuchtung der Unfallstelle, Sicherstellung des zweifachen Brandschutzes und Einsatz des hydraulischen Rettungsspreizers als auch bei den Zusatzaufgaben wie Gefahrgutkennzeichnung, stabile Seitenlage und Fragebogen gab es nur Lob: „Sauber gearbeitet, jeder Handgriff passte, in der Sollzeit, O-Fehler im Fragebogen“ lautete die Bewertung.
Im Vereinslokal dankte Kommandant Alex Kummer für die Bereitschaft zum Mitmachen und er wünschte, „dass wir auch künftig auf euch zählen können.“ Das Leistungsabzeichen in Silber erhielt Christoph Ludwig, in Gold Sandro Fehlner, Matthias Koppmann, Tobias Ludwig. Gold-Blau bekamen Albert Völkl und Stephanie Wölfl, Gold-Grün ging an Roland Krauß, die Höchststufe Gold-Rot erhielten
Alexandra Kummer, Barbara Tafelmeyer, Katrin Büttner

Guter Besuch beim
Johannisfeuer



Nicht entmutigen ließ sich die Feuerwehr am Samstag vom unsicheren Wetter. Vorsorglich wurden in der Fahrzeughalle Biergarnituren aufgestellt. Doch Petrus schloss an seinem Namensfest gerade rechtzeitig die Himmelsschleusen. Und so blieb es kühl, aber trocken, so dass die Besucher des Johannisfeuers, unter ihnen auch viele US-Familien, im Freien sitzen konnten. Pfarrer Matthias Weih schlug – ausgehend vom Jesus Wort „Ich bin gekommen, um Feuer auf die Erde zu werfen. Wie froh wäre ich, wenn es schon brenne!“ – einen Bogen zum Christsein, das nur in Gemeinschaft möglich sei. „Entzünde in unseren Herzen das Feuer deiner Liebe, damit wir in einer Welt voll Hass und Zwietracht von dir Zeugnis geben“ betete Pfarrer Irudayaraj Devadass, bevor er das Feuerholz segnete. Es freute die Führungsriege besonders, dass auch dritter Bürgermeister Herbert Rudolph, Bürgermeister a.D. Georg Härning, Ehrenvorsitzender Hans Rodler und Kreisbrandinspektor Georg Tafelmeyer auf eine Bratwurstsemmel vorbeischauten.

Einsatzübung in Thansüß



Wohnhausbrand in Thansüß, Am Rangl 7, vermutlich Personen im Gebäude“ so lautete die Alarmmeldung für die vier Feuerwehren aus dem Gemeindebereich Freihung und die Marktfeuerwehr Kaltenbrunn am Mittwoch,18.33 Uhr. Doch der vermeintliche Ernstfall entpuppte sich zum Glück als Übung unter äußerst realistischen Bedingungen.
Stellvertretender Kommandant Markus Dreyer von der als erster eintreffenden Ortswehr übernahm für den erkrankten Robert Amann die Einsatzleitung. In das komplett mit ungiftigem Disco-Nebel verqualmte, ausgediente Haus vom „Gaßbauer-Hans“ drangen fünf Atemschutztrupps der FFW Freihung und Kaltenbrunn zur Personenrettung und Brandbekämpfung mit fünf C-Rohren vor. Zwei Wärmebildkameras leisteten schnelle Hilfe zur Auffindung von drei vermissten Bewohnern. Die Atemschutzträger wurden von außen per Funk überwacht. Durch eine eingespielte Notlage – Brand der Aufgangstreppe – war der Rückzug versperrt. Der Trupp musste von Kameraden über eine Steckleiter gerettet werden.
Die Thansüßer Spritzenmänner hatten zwischenzeitlich vom Oberflurhydranten eine B-Leitung zur Gebäudeabschirmung und eine Versorgungsleitung für das Freihunger 2500-Liter-Tanklöschfahrzeug gelegt. Die Löschwasserförderung vom 400 Meter entfernten Dorfweiher übernahmen die ebenso rasch eintreffenden Wehren Kaltenbrunn, Seugast und Großschönbrunn.
Nach gut einer Stunde waren die Einsatzziele erfüllt. Zufrieden mit dem Ablauf zeigten sich bei der Abschlussbesprechung im Vereinsheim Kreisbrandrat Fredi Weiß, Kreisbrandinspektor Karl Luber und Kreisbrandmeister Martin Schmidt, die das Szenario verfolgt hatten. Auch Bürgermeister Norbert Bücherl war vor Ort.  Weiß lobte die tadellose Wasserführung über eine lange Schlauchstrecke. Die landkreisübergreifende Zusammenarbeit über die ILS funktionierte ohne Probleme. Luber zeigte die Schwierigkeiten auf, die bei viel Einsatz- und Arbeitsmitteln auf engem Raum auftreten. Schmidt wies darauf hin, dass bei Meldung einer Notlage durch einen Atemschutztrupp über Funk jeglicher anderer Funkverkehr zurückzustellen sei, um dem Trupp schnellstmöglich helfen zu können.

Jahreshauptversammlung 2013



Verdiente Aktive sowie junge Nachwuchskräfte wurden in der Hauptversammlung befördert und geehrt. Kommandant Alexander Kummer (hinten, Dritter von links) ist seit 25 Jahren im Verwaltungsrat.

Der Verwaltungsrat hat auch 2012 keine Gelegenheit ausgelassen, die Feuerwehr nach vorne zu bringen. Davon zeugten die Berichte in der Hauptversammlung im fast vollen „Posthorn“.
In Kaltenbrunn gehört es zum guten Ton, in der Mitgliederliste der Wehr aufgeführt zu sein. Vorsitzender Thomas Gmeiner überreichte die Aufnahmekarte  an die Anwärter Sabine Gräf, Felix Graf und Martin Heil. Die Wehr zählt 173 Mitglieder. Gmeiner verwies auf drei eigene Feiern, 16 Besuchstermine zu verschiedenen Anlässen, Nikolausdienst und Mitarbeit beim ersten Freiluftkino. Angeschafft wurden  ein Schwerlastregal für die Lagerhalle und ein Schaukasten.
Kommandant Alexander Kummer, dem Gmeiner für 25 Jahre im Verwaltungsrat mit einem Gutschein dankte, informierte über einen leichten Anstieg der Einsätze auf 38. Der Schwerpunkt lag auf 33 technischen Hilfeleistungen, darunter acht Verkehrsunfälle. Hinzu kamen drei Brandeinsätze und zwei Sicherheitswachen. Die Wärmebildkamera leistete wertvolle Hilfe, verdeutlichte Kummer. Zu seiner Bilanz zählten ferner zwei Leistungsprüfungen, Zugübung mit Mantel und Eisrettungsübung mit der Wasserwacht. Den Funklehrgang absolvierten Stefan Gräf und Tobias Tafelmeyer. Geprüfte Maschinisten sind nun Andreas Kummer und Barbara Tafelmeyer. Letztere stellte sich der Ausbildung im Brandcontainer. Roland Krauß besuchte den Gerätewartkurs. 15 von 22 Atemschutzträgern waren auf der Übungsstrecke in Neustadt. Die Bayerische Versicherungskammer lieferte einen mobilen Rauchverschluss. 14000 Euro kostete die Erneuerung von vier Atemschutzgeräten. Genau so viel gibt die Gemeinde heuer für einen neuen Löschcontainer mit 100 kg ABC-Löschpulver und 30 kg Co2 aus, der auf einen Pkw-Anhänger aufgebaut wird. „Die Einsparung beträgt 5000 Euro“ bemerkte Kummer. Er stellte das zukünftige, mit Führungskräften des Landkreises und dem Bürgermeister ausgearbeitete Fahrzeugkonzept vor.
Kummer ernannte durch Übernahme von der Jugendgruppe in den Kreis der Aktiven Stefan Gräf zum Feuerwehrmann. Zu Oberfeuerwehrmännern befördert wurden Tobias Ludwig und Bastian Koppmann, zum Hauptlöschmeister Daniel Schweiger. In den Ruhestand verabschiedet wurde nach 40-jähriger Dienstzeit Peter Harrer.
„13 Jugendliche sind mit Eifer bei der Sache“, betonte Jürgen Oheim. Der Nachwuchs war neben den monatlichen Ausbildungseinheiten und der Mithilfe bei Festen auch bei den Übungen der Aktiven stark vertreten. Attraktionen bildeten die Besichtigung der Feuerwehrschule in Lappersdorf und das Zeltlager. 14 stellten sich dem Wissenstest, fünf nahmen am Truppmann-Lehrgang teil und vier erwarben Bronze bei der Prüfung „Löscheinsatz“.
Erfreuliche Überschüsse aus drei Festen hätten trotz der zweiten Rücklage für eine neue Fahne zu einem positiven Jahresergebnis geführt, berichtete Stephanie Wölfl. „Meine Heimatwehr ist auf einem guten Weg“ freute sich Kreisbrandinspektor (KBI) Georg Tafelmeyer angesichts der starken Präsenz junger Leute. Was ihm ein wenig Sorge mache, seien die leeren Plätze, die Verstorbene hinterließen. Deshalb bat der KBI, auch nach dem Ausscheiden aus dem aktiven Dienst an Veranstaltungen teilzunehmen. „Auf die FFW Kaltenbrunn ist immer Verlass. Sie ist auch ein Pfeiler des gesellschaftlichen Lebens“ lobte Bürgermeister Werner Windisch.