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Archiv 2010

Die FFW Markt Kaltenbrunn besucht MdB Albert Rupprecht in Berlin


Energie war das dominierende Thema, als die Freiwillige Feuerwehr Kaltenbrunn unter Leitung von Thomas Gmeiner ihren Vertreter in Berlin MdB Albert Rupprecht besuchte.Die Besucher forderten von ihrem Abgeordneten mehr Investitionen in erneuerbare Energien. „Windkraft ist eine wichtige Alternative, wofür aber bestimmte Flächen ausgewiesen werden müssen, damit unsere Region nicht verschandelt wird. Diese Regierung wird im Herbst das erste schlüssige Energiekonzept der Bundesrepublik verabschieden“, betont der MdB. Weitere Themen waren die Schuldenkrise in Griechenland und eine PKW-Maut für Besucher aus dem Ausland. Ein gemeinsames Foto beendete das Gespräch der Besucher. Nach dem Gespräch machte die Gruppe eine Stadtrundfahrt durch die Hauptstadt, nahm an einer Führung durch die Gedenkstätte Deutscher Widerstand sowie an einem Vortrag im Bundestag teil. Am Sonntag ging es wieder zurück nach Hause in die nördliche Oberpfalz

Fit in Erster Hilfe




Gerüstet für die Erste Hilfe sind 22 überwiegend junge, auch weibliche Nachwuchskräfte der Marktfeuerwehr. An acht Abenden wurden sie vom Leiter der BRK-Rettungswache Weiden, Bernhard Kick, geschult. Der Schwerpunkt lag auf Notruf, Absichern, Verbrennungen, Verätzungen, Vergiftungen, Auffinden, Unterkühlung, Vitalfunktionen. Ein Hauptaugenmerk galt auch der Herz-Lungen-Wiederbelebung sowie dem Training von Notfallsituationen. Auch mit Schaubildern wurden Praxisbeispiele verdeutlicht. „Ihr habt super mitgearbeitet“ sagte der Rettungsassistent, dem stellvertretender Kommandant Daniel Schweiger mit einem Brotzeitkorb dankte.

Harmonische Jahreshauptversammlung



Die junge Führungscrew der Feuerwehr hat ihr erstes Amtsjahr bravourös gemeistert. Die Begeisterung der Jugend  hält an. Dies wurde von Bürgermeister Werner Windisch und Kreisbrandinspektor (KBI) Georg Tafelmeyer lobend erwähnt.

Vorsitzender Thomas Gmeiner überreichte die Aufnahmeurkunde an die Anwärter Alexander Deese, Alexander Fischer, Stefan Gräf, Florian und Michael Koppmann, Matthias Köstler sowie an die fördernden Mitglieder Pfarrer Matthias Weih, Werner Igelhaut, Stefanie Müller und Ulrike Steinbauer. Die Zahl erhöhte sich somit auf 174. Gmeiner führte als gelungene  gesellschaftliche Veranstaltungen Starkbierfest, Johannisfeuer, Gartenfest und Kameradschaftsabend an. Gerne angenommen wurde auch der Nikolausdienst. Besucht habe man zehn auswärtige Feste und alle örtlichen Feiern. Angeschafft wurden Digital-Kamera für die Homepage, Grill und Fahnentragegurte.
Die 43 Einsätze gliederten sich in sechs Brandeinsätze, vier Sicherheitswachen und 33 technische Hilfeleistungen, berichtete Kommandant Alexander Kummer. Den Atemschutz- und Funklehrgang absolvierten jeweils sechs Aktive. Am Brandcontainer übten 32 Atemschutzträger, darunter neun Kaltenbrunner. Zwei Gruppen legten die THL-Leistungsprüfung ab. Teilgenommen wurde ferner am Feuerwehr-Symposium in Vilseck. „Auch bei den nun 27 Atemschutzträgern macht sich die gute Jugendarbeit der letzten Jahr bemerkbar“ bemerkte Kummer. Von den 64 Aktiven seien neun Frauen. Als wichtigste Anschaffung neben Schlauchmaterial und Schutzkleidung für den Nachwuchs nannte Kummer die 20000 Euro teure Erneuerung des Rettungssatzes. Durch Übernahme von der Jugendgruppe in den aktiven Dienst ernannte der Kommandant Simon Fehlner, Florian Müller, Christoph Ludwig und Jeremy de Roy zu Feuerwehrmännern. „Vor zehn Jahren wurde die Männer-Domäne gebrochen. Erstmals darf ich deshalb zu Oberfeuerwehrfrauen Katrin Büttner, Alexandra Kummer, Barbara Tafelmeyer und Stephanie Wölfl befördern. Hauptfeuerwehrmänner wurden Alexander Dippl und Markus Kummer, 20 Jahre aktiv. Das Abzeichen für 30 Jahre mit der Ernennung zum Hauptlöschmeister erhielt Andreas Miedl. „Ihr habt 44 Jahre die Geschicke der Wehr begleitet. Auf euch war immer Verlass und ihr seid Vorbilder in der ehrenamtlichen Tätigkeit zum Wohl der Mitmenschen“. Mit diesen Worten verabschiedete Kummer aus dem Kreis der Aktiven Ludwig Häusler und Herbert Maaß. Wissenstest, Teilnahme am Deutschen Jugendfeuerwehrtag in Amberg und erfolgreiche Werbeaktion stellte Jugendwart Jürgen Oheim heraus. Seinem Vorgänger Daniel Schweiger gratulierte er zur Verleihung der Ehrennadel in Silber der Deutschen Jugendfeuerwehr auf Grund seiner Verdienste in 15 Jahren. Auf positive Zahlen konnte Kassenverwalterin Stephanie Wölfl verweisen. „Der Verein ist in Ordnung, die Kameradschaft stimmt. Ein großes Plus ist die Jugendarbeit. Kaltenbrunn ist nach wie vor fast an der Spitze unter 37 Wehren im KBI-Bezirk“ sagte KBI Tafelmeyer. Die Führungskräfte verstünden es die Jungen zu motivieren. Auch Bürgermeister Windisch äußerte sich erfreut über die Früchte der Nachwuchsarbeit. Aus- und Weiterbildung würden groß geschrieben