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Archiv 2009

Oktober 2009 Ehrung für Langjährige Mitglieder unserer Wehr



Im Rahmen eines Kameradschaftsabends ausgezeichnet: Willi Schieder(93) seit 70 Jahren Mitglied der Feuerwehr, seit 60 Jahren Alfons Wolfram und Erhard Neubauer, von rechts mit Vorsitzendem Thomas Gmeiner).

Die aktiven und fördernden Mitglieder haben die gute und stolze Tradition sowie die Ideale unserer Marktfeuerwehr getreu dem Wahlspruch mitgetragen, weil ihnen Gemeinschaft, Zusammenhalt und die Hilfe von in Not geratenen Menschen ein wichtiges Anliegen waren“ unterstrich Vorsitzender Thomas Gmeiner bei der Ehrung von 20 Wehrmännern am Samstag im Vereinslokal Krauß. Willi Schieder ist seit 70 Jahren dabei.
„Die Jubilare sind wichtige Beispiele, mit denen man immer wieder junge Leute für den Dienst in der Wehr begeistern kann; denn ein gesunder Altersaufbau sorgt dafür, dass Erfahrungen und Können von einer Generation zur nächsten weitergegeben werden können“ sagte Gmeiner. Zu einer intakten Wehr gehörten nicht nur Aktive, sondern auch passive und fördernde Mitglieder, die bei besonderen Arbeitseinsätzen und Veranstaltungen wichtige Aufgaben übernähmen.
Kreisbrandinspektor Georg Tafelmeyer freute sich im Beisein von Kreisbrandmeister Wolfgang Schwarz, dass unter den Jubilaren seine ehemaligen Ausbilder säßen. „Die Ideale sind geblieben, aber der Riesenfortschritt in der Technik brachte auch Gefahren mit sich“ bemerkte Tafelmeyer in seinem Streifzug von 1939 bis heute. Die Wehren im Brandbezirk NEW-West 1 seien 2008 666mal ausgerückt und hätten dabei 11070 Stunden erbracht. Deshalb habe er Respekt vor den Männern und Frauen, die freiwillig Dienst leisteten. Dafür in den Familien zu werben, war Tafelmeyers Wunsch an die Jubilare.
Die Kameradschaft wird in Kaltenbrunn wirklich noch gepflegt, sie ist auch mehr denn je gefragt. Ihr seid Vorbilder für die Jugend.“ Mit diesen Worten gratulierte Bürgermeister Werner Windisch namens der Gemeinde den Wehrmännern für ihre langjährige Treue. Geehrt wurden für 25 Jahre Kommandant Alexander Kummer, Herbert Kastner, Robert Tafelmeyer, Markus Zeinz, Stefan Lobenhofer, Georg Schieder, Hans Wagner junior; für 40 Jahre Richard Ermer, Benno Fischer, Hans Wagner. 50 Jahre sind Mitglied Alfons Hoffmann, Karl Kummer, Josef Lobenhofer, Hermann Miedl, Josef Sternecker, Hans Grünbauer, Baptist Fehlner. Offiziell verabschiedet wurden mit Präsenten Hermann Neubauer, der 15 Jahre als Vorsitzender fungierte sowie Josef Schweiger für 43 Jahre aktiven Dienst, davon sechs Jahre zweiter Vorsitzender. Letzterer erhielt auch den Gemeindekrug.

September 2009 Katastrophenschutzübung Crash 2009



Am 26. September nahmen wir an einer der größten Katastrophenschutzübung der Oberpfalz teil. Ausgangslage war der Zusammenstoß eines Sprühflugzeugs mit einem Kampfhubschrauber im Bereich der US-Siedlung Netzaberg. Dabei lautete die Vorgabe, dass große Mengen Pflanzenschutzmittel freigesetzt wurden. Ein weiteres Szenario spielte sich im Bereich des Gleisanschlusses in Grafenwöhr ab, wo die Rettungskräfte einen ausgedehnten Brand eines Tanklagers simulierten. Zum Einsatz kamen 1170 Feuerwehrleute aus der gesamten Oberpfalz, 120 ABC-Spezialisten aus Niederbayern, Oberbayern und Mittelfranken, 275 BRK- und 80 THW-Helfer sowie rund 400 Übungshelfer. Wir wurden am Gebäude 625 im Hauptlager zur Menschenrettung eingesetzt. Hier einige Bilder vom Schadensszenario.

Juli 2009 Vorschulkinder besuchen die Feuerwehr



Am 17. Juli besuchten uns die Vorschulkinder des Kindergarten St. Martin im Feuerwehrhaus. Beim Besichtigen der Feuerwehrautos machten die Kinder große Augen. Viel Freude hatten sie auch beim Ausrüsten eines Atemschutzträgers. Im Anschluss wurden an einem Lagerfeuer noch Bratwürste gegrillt. Beim Zielspritzen mit der Kübelspritze, es mussten Tennisbälle von Verkehrsleitkegeln gespritzt werden, hatten die kleinen riesen Spaß.

Juli 2009 Viele Besucher beim Johannisfeuer der Jugendfeuerwehr


Nach 15 Jahren war es wieder soweit: Die Jugendfeuerwehr veranstaltete auf dem Gelände neben dem Feuerwehrgerätehaus ein Johannisfeuer. Wie man an der Menge der Besucher feststellen konnte, warteten viele Kaltenbrunner auf das traditionelle Fest. Bis spät in die Nacht saßen Jung und Alt bei herrlichem Wetter zusammen.

Juli 2009 Atemschutzträger absolvieren Flash-Over-Training im Brandcontainer




Vom 1. - 3. Juli machte der Brandcontainer der Versicherungskammer Bayern und der Firma Dräger in Kaltenbrunn halt. 32 Atemschutzgeräte aus dem KBM Bereich Neustadt 4/1, darunter 9 aus Kaltenbrunn, trainierten darin das richtige Verhalten bei einem Innenangriff
Eine besondere Gefahr für Atemschutzträger ist der Flash-Over. Der Flash-Over ist ein Brand in einem Raum der sehr stark raucht und sehr heiß ist. Da das Feuer den Sauerstoff in dem Raum verbraucht, zünden die Flammen erst richtig durch, wenn ein Fenster oder eine Tür geöffnet werden. Deswegen werden oft so genannte Flash-Over-Trainings durchgeführt.


Mai 2009 Mit neuem Schneidsatz wieder auf aktuellem Stand



Die Feuerwehr ist im Bereich technische Hilfeleistung wieder auf dem neuesten Stand. Bürgermeister Werner Windisch übergab im Beisein der Lieferfirma Brandschutztechnik Helmut Eller aus Weiherhammer an Kommandant Alexander Kummer einen neuen hydraulischen Rettungssatz im Wert von 20000 Euro. Die staatliche Förderung betrug 6000 Euro. Die Investition war erforderlich, weil die bisher verwendeten Geräte der jetzigen Fahrzeuggeneration nicht mehr entsprachen. So verfügt der Spreizer über eine Kraft von 33 Tonnen. Das Schneidgerät bringt eine Schneidleistung von bis zu 105 Tonnen. Zum Lieferumfang gehören ferner zwei Teleskopzylinder und ein Motorpumpen-Aggregat. "Das Geld ist sinnvoll angelegt, denn damit können wir bei Unfällen wieder angemessen Hilfe leisten" bemerkte Kommandant Kummer. Links zweiter Vorsitzender Erwin Tafelmeyer.

April 2009 Leistungsabzeichen fehlerfrei gemeistert



Die Feuerwehr kann sich das Wetter nicht aussuchen. Bei Dauerregen stellten sich am Freitag zwei Gruppen der Leistungsprüfung „Technische Hilfeleistung“ (THL). Das alle mit Bravour bestanden, was auch ein Verdienst der Ausbilder Thomas Gmeiner und Daniel Schweiger ist.
 „Sauber, ruhig, fehlerfrei, in der Sollzeit“ bescheinigten die Schiedsrichter Georg Tafelmeyer, Wolfgang Schwarz und Manfred Prün. Auch in der Gerätekunde zeigten die Aktiven ihr Wissen. Bürgermeister Werner Windisch gratulierte und stellte fest, „dass die Gerätschaften im Ernstfall in guten Händen sind.“ Den Leistungsstand auf hohem Niveau zu halten sei das  Ziel, bemerkte Kommandant Alexander Kummer.
Die Höchststufe Gold/Rot erwarben Thomas Gemeiner, Georg Tafelmeyer junior; Gold/Blau bekamen Thomas Schönberger, Barbara Tafelmeyer, Katrin Büttner, Alexandra Kummer; Silber: Andreas Kummer, Albert Völkl, Bastian Koppmann. Sechs Nachwuchskräfte wurden mit Bronze dekoriert: Manuel Wagner, Kevin Deese, Tobias Tafelmeyer, Matthias Koppmann, Sandro Fehlner, Florian Müller


März 2009 Ehemaliger Jugendwart Daniel Schweiger bekommt die Ehrennadel der Deutschen Jugendfeuerwehr in Silber



Aus der Hand von Bezirksjugendwart Heinrich Scharf erhielt Daniel Schweiger für seine über 15 jährige Arbeit als Jugendwart anlässlich der Delegiertenversammlung der Kreisjugendfeuerwehr Neustadt die Ehrennadel der Deutschen Jugendfeuerwehr in Silber überreicht.

März 2009 "Tragen Sie dieses Abzeichen mit Stolz" Landrat verleiht Ehrenzeichen an neun verdiente Feuerwehrleute



"Der ehrenamtliche Einsatz, den unsere Feuerwehren erbringen, ist eine großartige volkswirtschaftliche Leistung, weil sie Hab und Gut schützen und unheimliche Werte retten." Das hob Landrat Simon Wittmann am Mittwoch bei der Verleihung von Ehrenzeichen in Silber und Gold an neun Aktive hervor.

Den von Kommandant Franz Smola aus Etzenricht präzis organisierten und vom Posaunenchor unter Leitung von Katrin Seidl hervorragend begleiteten Festakt im "Posthorn" besuchten auch Führungskräfte des Kreises und der sechs Wehren sowie die Bürgermeister aus dem Bereich der VG Weiherhammer.

Umbruch seit 40 Jahren
Kreisbrandinspektor Georg Tafelmeyer unternahm einen Ausflug in die lange Geschichte und zitierte eine Danksagung von 1870, als in Kaltenbrunn 41 Häuser und 51 Nebengebäude ein Raub der Flammen wurden. Die Alarmierung erfolgte noch über Kirchenglocken, später auch über Telefon. In den vergangenen 40 Jahren sei der größte Umbruch zu verzeichnen gewesen.

"Inzwischen haben wir viel Technik, aber durch den demografischen Wandel nicht mehr so viel Nachwuchs", signalisierte Tafelmeyer. Deshalb müsse man die Zeichen der Zeit erkennen und gegensteuern. Ein großes Plus seien die kleinen Wehren.

"Wir können ein Stück stolz sein, dass der Landkreis zu den Top Ten des ehrenamtlichen Engagements in Deutschland gehört", unterstrich Landrat Wittmann. Daran hätten die Floriansjünger einen ganz großen Anteil.
Das Ehrenkreuz in Silber beziehungsweise Gold und die von Innenminister Joachim Herrmann unterzeichnete Urkunde erhielten für 25 Jahre Karl Rast, Weiherhammer, Wilhelm Landgraf, Uwe Hiltl, Hannersgrün, Herbert Kastner, Alexander Kummer, Thomas Schönberger, Markus Zeinz, Kaltenbrunn; für 40 Jahre Wilhelm Kummer, Helmut Prechtl, Hannersgrün.

"Tragen Sie dieses Abzeichen mit Stolz!" Kreisbrandrat Richard Meier gratulierte mit einem Dankeschön für die zuverlässige Tag- und Nacht-Bereitschaft. Den Bürgermeistern sei es ein Anliegen, dass die Feuerwehren mit optimaler Ausstattung ihre Einsätze für das Gemeinwesen organisieren könnten, sagte Werner Windisch. Er plädierte für die Nutzung von Einsparpotenzialen. "Interkommunale Zusammenarbeit darf vor den Feuerwehrhäusern nicht außen vor bleiben."
Vorbildhaftes Verhalten
Windisch gratulierte namens der Mitgliedsgemeinden. Die Wehrmänner hätten diese Auszeichnung für ihr vorbildhaftes Verhalten verdient


März 2009 Wärmebildkamera für die Feuerwehren in der Verwaltungsgemeinschaft Weiherhammer



"Die Wärmebildkamera erleichtert der Feuerwehr, speziell Atemschutztrupps, neben der eigenen Sicherheit das Aufspüren von Glutnestern und gefährlichen Gegenständen wie Gasflaschen. Der Blick durch die Kamera macht bei Personensuche die Nacht zum Tag."
Mit diesen Worten überreichte Bürgermeister Werner Windisch das 12.000 Euro teure Gerät im Beisein von Feuerwehrführungskräften des Landkreises und aus dem Bereich der Verwaltungsgemeinschaft sowie der Bürgermeisterkollegen an Kommandant Herbert Poerschke aus Weiherhammer

Warum es die Feuerwehr Weiherhammer bekommt? Windisch begründete dies mit der zentralen Lage in der VG und dem erhöhten Gefahrenpotential in den Industrie- und Gewerbegebieten. Die Einweisung soll in Zusammenarbeit mit Vertretern der Kreisfeuerwehrführung erfolgen.

Januar 2009 Führungswechsel beim Verein



Eine klare Sache war die Neuwahl. Unser Bild zeigt den erneut verjüngten Verwaltungsrat mit Bürgermeistern und KBI Tafelmeyer. VorneVorsitzender Thomas Gmeiner, Stellvertreter Erwin Tafelmeyer, Kassenführerin Stephanie Wölfl, Schriftführer Georg Tafelmeyer junior, Manuel Wagner; dahinter Jürgen Sternecker, Roland Krauß, Thomas Schönberger, Alexander Dippl.

Die Feuerwehr kann aus dem Vollen schöpfen. Deshalb gab es in der Generalversammlung einen reibungslosen Führungswechsel. Einstimmig – bei jeweils einer Enthaltung- wurden mit Vorsitzendem Thomas Gmeiner und Stellvertreter Erwin Tafelmeyer zwei junge Nachwuchskräfte gewählt. Mit Kassenführerin Stephanie Wölfl ist erstmals eine Frau im Führungsquartett. Schriftführer bleibt Georg Tafelmeyer junior.
Als Beiräte bestätigt wurden ebenfalls für drei Jahre Alexander Dippl, Roland Krauß, Thomas Schönberger, Jürgen Sternecker. Neu im Verwaltungsrat ist Manuel Wagner aus Dürnast. Revisoren bleiben Georg Hoffmann und Eduard Harrer.
Der nach 15-jähriger Tätigkeit scheidende Vorsitzende Hermann Neubauer reflektierte ein, wie er sagte, arbeitsreiches und anstrengendes Vereinsjahr. Zwölf Sitzungen waren deshalb nötig. Als gesellschaftliche Höhepunkte nannte Neubauer das 140-jährige Jubiläum und den Florianstag. Bei 15 auswärtigen Festen war man präsent. Die Wehr zählt 166 Mitglieder. „Wir haben unser Ziel, die Feuerwehr weiter nach vorne zu bringen, erreicht“ stellte Neubauer nach persönlichen Anmerkungen fest. Zwei neue Gebäude und modernste Ausrüstung seien entstanden beziehungsweise beschafft worden. Zwei Dinge hätten ihn in seiner Amtszeit besonders gefreut: Die sehr gute Jugendarbeit und die Aufnahme von Frauen. Nach umfassendem Dank wünschte Neubauer der Jugend auch künftig eine Heimat bei der Feuerwehr
Auch in seinem letzten Bericht als Kassier konnte Thomas Gmeiner auf positive Zahlen verweisen, denn das Vereinsvermögen vermehrte sich um rund 800 Euro. Der gesunde Altersaufbau sorge dafür, dass Erfahrung und Können von einer Generation zur nächsten weitergegeben werden, betonte Kreisbrandinspektor Georg Tafelmeyer. Er würdigte die Unterstützung durch die Gemeinde und die hervorragende Nachwuchsarbeit. „Kaltenbrunn ist mit an der Spitze im KBI-Bezirk-West.“ Bürgermeister Werner Windisch beglückwünschte die neue Führungsmannschaft zur Übernahme von Verantwortung und lobte den Zusammenhalt

Januar 2009 Arbeitsreiches Jahr für die Aktive Wehr



Mit dem Gemeindeteller ehrte Bürgermeister Werner Windisch Jugendwart Daniel Schweiger und Vorsitzenden Hermann Neubauer (von rechts) ,
die nach jeweils 15-jähriger Tätigkeit ihr Amt abgaben.  Franziska Hamm (vorne Mitte), Matthias Koppmann, Kevon Deese, Tobias Tafelmeyer und Manuel Wagner (hinten von rechts) wurden in den Kreis der Aktiven aufgenommen. Mit im Bild von links KBM Hutzler, Hauptlöschmeister a.D. Josef Schweiger, Kommandant Kummer und der neue Jugendwart Jürgen Oheim.
Eine positive Bilanz präsentierte Kommandant Alexander Kummer in der Hauptversammlung der Feuerwehr. Unter den 59 Aktiven sind neun Frauen. Jürgen Oheim ist neuer Jugendwart. Tobias Ludwig steht ihm zur Seite.
Die Einsätze seien um elf auf 43 angestiegen und gliederten sich in drei Brandeinsätze, zwei Sicherheitswachen und 38 technische Hilfeleistungen, berichtete Kummer. Beim Küchenbrand in der US-Siedlung habe sich die Wichtigkeit von Rauchmeldern gezeigt, „sonst hätte es mit Sicherheit drei Tote gegeben“ bemerkte Kummer. Er erinnerte an den Verkehrsunfall auf der B299, wo eine junge Frau aus ihrem total demolierten Auto befreit werden konnte. Diese habe sich nach vier Monaten und 14 Operationen aus dem Klinikum Nürnberg-Süd gemeldet und sich für die Rettung bedankt. Zwei Gruppen legten Leistungsprüfungen ab. Die 23 Atemschutzträger absolvierten neben den Brandeinsätzen 26 Übungsstunden. Fünf Aktive besuchten verschiedene Lehrgänge und Seminare. Hans Bernklau wurde für 20 Jahre aktiven Dienst zum Hauptfeuerwehrmann ernannt.
„Auf großes Interesse stieß beim Forum „Brandschutzerziehung“ in Neumarkt unser selbstgebautes „Rauchhaus“ , sagte Kummer. Selbst Mitarbeiter der Bayerischen Versicherungskammer hätten nicht mit Lob und Anerkennung gespart. Sogar aus dem Landkreis Regensburg, aus Mannheim und neuen Bundesländern kämen bereits Anfragen bezüglich Details für einen Nachbau des „Rauchhauses“. Kummer erwähnte ferner die Anschaffung eines Beamers sowie die Installation eines DSL-Anschlusses für Ausbildungszwecke. Die Gerätehalle erhielt einen Farbanstrich. Für 2009 stehe die Ersatzbeschaffung des Rettungssatzes an. Ferner werde in neues Schlauchmaterial und in Schutzkleidung investiert.
Erfreuliches hatte auch Jugendwart Daniel Schweiger zu berichten. Übungsfleiß, Besichtigung der Amberger Feuerwache, Ablegung der Leistungsspange und Wissenstest sowie die Plätze eins und zwei beim Kreisjugendfeuerwehrzeltlager waren die Attribute 2008.
55 junge Leute konnte man in diesen 15 Jahren gewinnen. Einige bekleiden bereits Führungspositionen. Adjutant Schweiger sieht den Nachwuchs bei seinen Nachfolgern in guten Händen. „Es wird nicht einfach, diese erfolgreiche Jugendarbeit weiterzuführen“ bemerkte Kommandant Kummer im Blick auf die geburtenschwachen Jahrgänge. Florian Müller und Simon Fehlner verabschiedeten den Jugendwart mit einem Gedicht und Präsent. „Es ist ganz selten, dass ein Jugendwart 15 Jahre im Amt bleibt. Es war super, was du vollbracht hast“ sagte Kreisbrandmeister Bernd Hutzler zu Daniel Schweiger. „Du hast 43 Jahre, davon 31 Jahre als Gruppenführer und Ausbilder aktiven Dienst geleistet und eine Epoche in der Wehr mitgeprägt.“ Mit diesen Worten verabschiedete Kommandant Kummer den früheren Geräte- und Jugendwart, Hauptlöschmeister und zweiten Vorsitzenden Josef Schweiger in den Ruhestand.