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Archiv 2007

November 2007 Ehrenabend für verdiente Mitglieder



„Ihr seid Vorbilder für unsere Jugend“ sagte Vorsitzender Hermann Neubauer zu den Jubilaren. Seit 60 Jahren dabei: der ehemalige Kommandant Georg Spöth und Karl Meier( sitzend von links).

„Heute ist euer Tag, an dem wir für eure Leistung Dank sagen wollen“ sagte Vorsitzender Hermann Neubauer zu den Jubilaren, die für langjährige Mitgliedschaft ausgezeichnet wurden. 60,50,40 und 25 Jahre ehrenamtlich einem Verein zu dienen, bedeute oft Verzicht auf Freizeit und Familie.
Den zum Teil noch aktiven Wehrmännern sei die Hilfe von in Not geratenen Mitmenschen wie schon den Gründern vor 140 Jahren eines der wichtigsten Anliegen gewesen, führte Neubauer beim Festabend im Vereinslokal Krauß aus. Er erinnerte an unzählige freiwillige Arbeitsstunden und dankte dabei auch den Frauen für Verständnis und Mithilfe.
Die Jubilare hätten die ganze technische Revolution mitgemacht, bemerkte Kreisbrandinspektor Georg Tafelmeyer. Er blickte zurück auf die Zeit, als es noch „Austräger“ gab, die bei Bränden speziell um die Rettung von Hab und Gut bemüht waren. Tafelmeyer zeigte die Entwicklung vom Löscheimer bis zur heutigen modernsten Ausrüstung auf. „Jeder ist heute froh, dass es die kleinen Wehren weiterhin gibt, schon wegen der Zehn-Minuten-Hilfsfrist.“ Tafelmeyer bat die Geehrten, den Gedanken der Wehr in der Bevölkerung zu verankern, damit die Jungen erfolgreich weiterarbeiten könnten.
Namens der Gemeinde gratulierte Bürgermeister Werner Windisch. „Die Gemeinde ist stolz auf die Kaltenbrunner Feuerwehr.“ Wichtig sei, in dieser Gemeinschaft zu bleiben. Die hervorragende Jugendarbeit führte Windisch als Beweis an, dass man die Zeichen der Zeit vor Jahren erkannt habe.
Für 60-jährige Treue wurden Karl Meier und Georg Spöth geehrt. Rudolf Neubauer konnte krankheitsbedingt nicht teilnehmen; für 50 Jahre Albert Harrer, Georg Hoffmann, Konrad Koppmann, Johann Miedl, Reinhard Neubauer. Seit 40 Jahren sind Herbert Burkhard, Richard Gradl, Ludwig Häusler, Herbert Maaß und Josef Schweiger mit dabei. Gerahmte Urkunden erhielten ferner für 25 Jahre Roland Miedl, Thomas Schönberger, Josef Thiede.

Oktober 2007 THL Leistungsabzeichen souverän gemeistert



Präzise wie ein Schweizer Uhrwerk spulten drei Leistungsgruppen ihre Prüfung für Technische Hilfeleistung ab. Dass Alexandra Kummer, Stephanie Wölfl, Katrin Büttner, Andreas Schendzielorz und Thomas Schönberger mit „Gold“ dekoriert wurden, zeugt vom hohen Ausbildungsstand der Wehr. Christian Ditz zählt jetzt mit der Endstufe Gold-Rot zu den „Hochkarätern“. Kreisbrandinspektor Georg Tafelmeyer und Kreisbrandmeister Wolfgang Schwarz bescheinigten eine mustergültige Arbeit. „Wenn man sieht, wie besonnen und verantwortungsbewusst die jungen Leute mit den Geräten umgehen, dann ist das Geld gut angelegt“ bemerkte dritter Bürgermeister Herbert Rudolph. Die Damen seien voll in den Einsatzdienst integriert. Kommandant Alexander Kummer dankte Ausbilder Daniel Schweiger sowie den Ergänzungsteilnehmern Thomas Gmeiner, Erwin Tafelmeyer und Markus Kummer. Das Leistungsabzeichen in Bronze erwarben die Nachwuchskräfte Daniela Dippl, Bettina und Markus Dworzak, Patrick Galbraith, Johannes Häusler, Andreas Kummer, Bastian Koppmann und Albert Völkl.

Oktober 2007 Rauchmelder für jedes Neugeborene



Mit Sicherheit ins Leben“ unter diesem Motto leisten der Bezirksfeuerwehrverband und Conrad Electronic einen Beitrag zur Verbreitung von Rauchmeldern. „70 Prozent der Brandtoten sind nachts durch giftige Rauchgase zu beklagen“ machte Kommandant Alexander Kummer auf die Wichtigkeit aufmerksam. Einen Qualitätsrauchmelder sowie Infomaterial erhielten die Eltern der Neugeborenen Fabian Dippl, Laurenz Schertl, Melissa van den Heuvel, Katharina Lobenhofer, Daniel Stark und Emma Bock.

Oktober 2007 Gerätehalle feierlich eingeweiht



Ein freudiger Anlass für die Feuerwehr war am Nationalfeiertag die Segnung der mit viel Idealismus erbauten Geräte- und Lagerhalle.
„Sie haben einen Auftrag, Leben zu schützen und in Unglücksfällen zu bewahren. Dadurch stehen Sie im Auftrag unseres Herrn“ betonte Pfarrer Dominic Naujoks. Jeder Einsatz berge auch Gefahr für das eigene Leben. Für die Belastungen, denen Wehrleute ausgesetzt seien, gebühre ihnen der Respekt aller. Dieses Gebäude sei auch ein Zeichen für die Aktivität. Naujoks stellte es mit Pfarrer Adam Nieciecki unter den Segen Gottes, der vor allem denen gelte, die darin arbeiten. Nieciecki erbat auch den Schutz des heiligen Florian. Vorsitzender Hermann Neubauer sprach die Fürbitten. Mit dem „Vater unser“ bekräftigten die Gäste den Weiheakt, den der Posaunenchor mit der Bayernhymne beschloss.
Mit zum Teil launigen Worten erinnerte Kommandant Alexander Kummer an Entstehung und Bauablauf. Besonders hob er neben allen Beteiligten die Nichtmitglieder Alfred und Kurt Tafelmeyer hervor, die ihren Sommerurlaub geopfert hätten.
Für die gestiegenen Anforderungen und Einsätze brauche es Mannschaft, solide Ausbildung und einen guten Chef. Dies sei in Kaltenbrunn gegeben, sagte Kreisbrandinspektor Georg Tafelmeyer. Nachbarschaftshilfe und Gemeinsinn hätten hier einen hohen Stellenwert. Tafelmeyer wünschte, dass die Wehr immer genug Jugendliche habe, um zum Wohl der Bürger unserer Heimat zu wirken. „Es war und ist ein Gemeinschaftswerk“. Mit diesen Worten gratulierte Bürgermeister Werner Windisch im Beisein von Gemeinderäten. Dieser bewiesene Zusammenhalt sei nicht alltäglich und beispielgebend für eine Gemeinde. Anschließend zeigten die Floriansjünger, dass sie mit den Nachbarwehren Kohlberg, Hannersgrün und Weiherhammer sowie Bürgern dieses Ereignis auch zu feiern verstehen
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September 2007 Flugzeug stürzt ins Lager-Kino
Vier Tote, 54 Verletzte: Katastrophenschutzübung fordert 400 deutsche und US-Hilfskräfte



Eine Explosion erschüttert die Soldatenstadt. Kurz vor 8 Uhr am Samstagmorgen steigen riesige Rauchschwaden in den Himmel und lassen Schlimmstes befürchten. Minuten später werden die Grafenwöhrer von unzähligen Einsatzfahrzeugen mit Blaulicht und Martinshorn aufgeschreckt.

Über eine Stunde schlängeln sich Rettungsfahrzeuge der verschiedensten Hilfsorganisationen durch die Straßen. Sie alle haben ein Ziel: Truppenübungsplatz Grafenwöhr, Gebäude 620 - das Lager-Kino. Ein Flugzeug ist auf das Gebäude gestürzt. Dutzende von Verletzten und Toten sind zu befürchten

Was viele zunächst als Ernstfall vermuteten, war für über 400 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei, Technischem Hilfswerk, Landratsamt und US-Armee der Beginn einer groß angelegten Katastrophenschutzübung


Realistisches Drehbuch

In das Geschehen wird auch der Fund eines verdächtigen Pakets eingespielt. Sämtliche Einsatzkräfte müssen ganz schnell den Fundort in einem Umkreis von 300 Metern räumen. Ein Sprengkommando der US-Armee wird angefordert und gibt nach kurzer Zeit Entwarnung. Gerade hier ist die enge Zusammenarbeit zwischen deutscher und amerikanischer Seite mustergültig. Da ein terroristischer Anschlag angenommen wird, sichern Polizei, US-Soldaten und die US-Militärpolizei die Einsatzstelle weiträumig ab. Deutsche und amerikanische Polizeikräfte protokollieren den Einsatz.
Ein Unfall? Ein Terrorakt? Keiner weiß die genauen Hintergründe, doch angesichts des Ausmaßes tritt schnell ein Notfallplan in Kraft. Ziel dieser großen Einsatzübung ist es, die Zusammenarbeit aller deutschen Hilfsorganisationen mit denen der US-Armee zu testen und zu vertiefen.
8.45 Uhr: Katastrophenfall
Die US-Feuerwehr, die rasch am Unglücksort eintrifft, beginnt sofort mit der Menschenrettung. Zahlreiche perfekt geschminkte Darsteller - amerikanische Schüler - geben einen realistischen Eindruck für die "Fire-Figther" und die weiteren Kräfte. Gegen 8.45 Uhr wird vom Landratsamt Neustadt/WN der Katastrophenfall ausgerufen.

Kreisbrandinspektor Georg Tafelmeyer, der im voraus benannte örtliche Einsatzleiter, koordiniert die Arbeit der Hilfsorganisationen am Unglücksort. Zeitgleich bauen die Verantwortlichen im Landratsamt in Neustadt, sowie die US-Armee im Grafenwöhrer Hauptquartier Führungsstäbe zur Unterstützung auf
Tafelmeyer verteilt die Aufgaben an die rund 200 Feuerwehrmänner aus Grafenwöhr, Gmünd, Hütten, Gößenreuth, Eschenbach, Pressath, Kaltenbrunn, Mantel, Kirchenthumbach, Weiden und Neustadt, an die Aktiven des Technischen Hilfswerks sowie der US-Feuerwehren aus Grafenwöhr und Vilseck.
Die Hauptaufgabe der Wehren ist neben der Menschenrettung die Brandbekämpfung. Im Laufe des Einsatzes müssen auch noch Fässer mit Gefahrgut geborgen und eine Dekontaminations-Strecke für die Verletzten aufgebaut werden, die mit gefährlichen Stoffen in Berührung gekommen waren.
Um die sanitätsdienstliche Versorgung der 54 Verletzten und vier "Toten" sowie der insgesamt 400 Einsatzkräfte kümmern sich die BRK-Einsatzgruppen aus Eschenbach, Grafenwöhr, Kirchenthumbach, Thurndorf, Neustadt am Kulm, Neustadt/WN, Weiden und Vohenstrauß. Leitende Notärztin Dr. Gudrun Graf und der organisatorische Einsatzleiter Reinhard Maul haben alle Hände voll zu tun: 120 Sänitätskräfte, die mit 30 Fahrzeugen angerückt sind, kümmern sich um die Opfer. Nach der Übung gegen Mittag versorgt ein Verpflegungstrupp des BRK alle Teilnehmer mit Essen und Getränken
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Verdächtiges Packet

In das Geschehen wird auch der Fund eines verdächtigen Pakets eingespielt. Sämtliche Einsatzkräfte müssen ganz schnell den Fundort in einem Umkreis von 300 Metern räumen. Ein Sprengkommando der US-Armee wird angefordert und gibt nach kurzer Zeit Entwarnung. Gerade hier ist die enge Zusammenarbeit zwischen deutscher und amerikanischer Seite mustergültig. Da ein terroristischer Anschlag angenommen wird, sichern Polizei, US-Soldaten und die US-Militärpolizei die Einsatzstelle weiträumig ab. Deutsche und amerikanische Polizeikräfte protokollieren den Einsatz
 

Voll des Lobes zeigte sich Kreisbrandinspektor Georg Tafelmeyer der Einsatzleiter vor Ort, unmittelbar nach der Übung. Er lobte die Zusammenarbeit zwischen deutscher und amerikanischer Seite. Dank zollte er den vielen ehrenamtlichen Hilfskräften, die den Samstagvormittag zum Wohler der Allgemeinheit opferten. Ebenfalls zufrieden äußerte sich US-Pressesprecher Franz Zeilmann. Die Großübung habe gezeigt, wie wichtig die enge Koordination aller beteiligten Stellen im Ernstfall ist.

September 2007 Feuerwehrpaar meistert wohl schwersten Einsatz ihres Lebens

Dient einander auf vielfältige Art und Weise -  und Kommunikation ist alles. Deshalb sollt ihr täglich zu erkennen geben: Du bist mir wichtig!“ So ermutigte Pfarrer Dominic Naujoks, der mit Pfarrer Irudayaraj Devadass den Ehebund segnete, den IT-Systemkaufmann Markus Kummer und die Sonderpädagogik-Studentin Alexandra Oheim ihr Leben aus dem Glauben zu gestalten. Musikalische Glanzpunkte setzten Sopransolistin Silvia Witzl mit dem „Ave Maria“ von Bach-Guonod sowie der Posaunenchor unter Hans Müller und Heiner Müller an der Orgel. Einen „standesgemäßen“ Empfang erhielt das strahlende Paar vor der Kirche im Beisein vieler Zuschauer. Als Aktiver der BRK-Bereitschaft Rothenstadt musste der Bräutigam Verbände durchschneiden und einen Tragering fertigen, auf dem die Kollegen die Braut über das Portal trugen. Nach dem Durchschreiten der Schlauchspirale demonstrierten die beiden begeisterten Feuerwehrler, dass sie künftig auch „Ehebrände“ schnell löschen werden. Zur Gratulation des Gerätewarts beziehungsweise Kreisjugendgruppensprechers war auch die Führungscrew der Markt- sowie Kreisjugendfeuerwehr angetreten.


Durch den Feuerwehrschlauch ins Eheglück: Markus und Alexandra Kummer

Juli 2007 Jugendgruppe feierte 25jähriges Jubiläum



Eine Werbung für den freiwilligen Dienst in der Feuerwehr war  der Leistungsvergleichswettkampf von 21 Jugendgruppen am Sonntag. Der Kaltenbrunner Nachwuchs machte sich zu seinem 25-jährigen Jubiläum mit dem ersten und zweiten Platz das schönste Geburtstagsgeschenk.
Auf dem aufgebauten Parcours mit sechs Stationen mussten die Teilnehmer sowohl ihre Geschicklichkeit als auch Schnelligkeit und Besonnenheit unter Beweis stellen. Zahlreiche Zuschauer, unter ihnen Kreisbrandrat Richard Meier, verfolgten den Wettkampf. Als Schiedsrichter fungierten Kreisbrandinspektor Georg Tafelmeyer, die Kreisbrandmeister (KBM) Wolfgang Schwarz, Jürgen Haider, KBM a.D. Gerd Przetak, Pressaths Kommandant Heinz Koppauner und Kreisjugendwart Bernd Hutzler. „Löschwasser“ von oben stellte Burschen und Mädchen beim 90-minütigen Test auf eine harte Probe.
Im voll besetzten Festzelt hielt Jugendwart Daniel einen Rückblick, an dessen Ende er den Leitspruch setzte, den die Vorfahren vor genau 110 Jahren auf die Fahne geschrieben hatten: „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr!“ Für ihn sei es ganz wichtig, „dass wir im Landkreis im Bayern weiten Vergleich besonders viele und aktive Jugendfeuerwehren haben, und darauf sind wir sehr stolz“ brachte Landrat Simon Wittmann seine Freude über, wie er sagte, so viele Jugendliche zum Ausdruck. „Ein besonders herausragendes Beispiel ist Kaltenbrunn“  bemerkte Wittmann, bevor er eine Spende übergab. Namens der Gemeinde gratulierte Bürgermeister Werner Windisch mit einer Jubiläumszuwendung. „Wer die Jugend hat, hat die Zukunft“ unterstrich Kreisbrandrat Meier. Er dankte den Führungskräften und wünschte eine weiterhin so gute Jugendarbeit. Kreisjugendwart Hutzler lobte Ausbilder und Teilnehmer, die sich trotz Regen so zahlreich beteiligt hätten.  
Jubel brandete auf, als Daniel Schweiger Kaltenbrunn II als Sieger mit 894 Punkten und Kaltenbrunn I als Zweiten mit 892 Punkten ausrief. Dritter wurde Dießfurt, 847 Punkte. Gestiftete Pokale erhielten ferner Kohlberg, Kaltenbrunn III, Gössenreuth, Friedersreuth, Gmünd, Weiden und Schwarzenbach. Mit Musik fürs Herz auf der Steirischen hellte der singende „Heiner“ die aufs Gemüt und den Getränkeumsatz drückende Stimmung etwas auf. Starke Abordnungen des Patenvereins Freihung sowie aus Mantel und Hütten erwiesen der Wehr die Reverenz. Abgeräumt war am Abend die Tombola mit rund 200 Preisen.
 


Bei der Feier des 25-jährigen Bestehens der Jugendfeuerwehr wurde das große Engagement des Nachwuchses deutlich. Unser Bild zeigt die Pokalgewinner mit Ehrengästen und Führungskräften.



Rückblick auf die Geschichte der Jugendfeuerwehr Kaltenbrunn

Aktive Nachwuchsarbeit hat sich die Feuerwehr auf ihre Fahne geschrieben. Beispielgebend ist die uneingeschränkte Bereitschaft der Jugend, sich permanent der Aus- und Fortbildung zu stellen. Immer wieder finden sich junge Leute, denen der Dienst am Nächsten ein echtes Anliegen ist.
Schon 1977 hatte Josef Bauer junior einen zehnköpfigen Jugendlöschzug ins Leben gerufen. Im gleichen Jahr wurde erstmals die Bayerische Jugendleistungsspange abgelegt. 1982 erfolgte die offizielle Meldung durch Kommandant Georg Tafelmeyer. Er und Josef Schweiger führten vorwiegend die Ausbildung durch. 1988 übernahm Alexander Kummer die Verantwortung. Seit 1994 betreibt Jugendwart Daniel Schweiger gezielte Nachwuchsarbeit. Dazu gehören auch ein separater Ausbildungsplan und alljährliche Werbeaktionen. Um das immer größere Aufgabengebiet zu bewältigen, wurde Schweiger mit Jürgen Oheim ab 2000 ein zweiter Jugendwart zur Seite gestellt. Die Ablegung von 92 Leistungsprüfungen, davon allein 47 seit 1994, zeugen von der Aktivität. 2000 wurden erstmals Mädchen aufgenommen, die mittlerweile in Jugend und aktiver Wehr voll integriert sind. Die Aktivitäten beinhalten monatlich zwei Übungen, Berufsfeuerwehrtag, Info-Fahrten zur Feuerwache, Rettungsleiststelle und Feuerwehrschule, Erste-Hilfe-Kurs, Nachtwanderung und Grillfest.


Mai 2007 Brandschutzerziehung im Kindergarten



An 2 Tagen führte unsere Feuerwehr eine Brandschutzerziehung im Kindergarten durch. Den Kindern wurden die Gefahren von Feuer erklärt und wie sich sich im Brandfall richtig verhalten sollen. Weiter wurde das richtige absetzen eines Notrufes trainiert, was die Kinder hervorragend meisterten. 2 Kameraden zeigten ihnen wie sich eine "normale" Person in einen Atemschutzträger verwandelt.
Am 2. Tag führten wir eine Räumungsübung im Kindergarten durch um zu sehen ob die Kinder das gelernte richtig umsetzen können und sie sehen wie es aussieht wenn die Feuerwehr kommt.
Zum Abschluss bekam jedes Kind eine Urkunde für die Teilnahme an der Brandschutzerziehung übereicht.

April 2007 Fehlerfreie Leistungsprüfung



Teamarbeit, genaue Handgriffe und Befehle waren gefragt bei der Leistungsprüfung für technische Hilfeleistung. Die Verkehrsabsicherung sei das A und O bei Unfällen, betonte Kreisbrandinspektor Tafelmeyer. "Die Elitetruppe versteht ihr Handwerk", sagte 2. Kommandant Daniel Schweiger nach dem fehlerfreien Ergebnis. Neben KBI Tafelmeyer konnten sich noch der neue Kreisbrandmeister Wolfgang Schwarz aus Kohlberg sowie Manfred Prün aus Weiherhammer als Schiedsrichter ein Bild vom Ausbildungsstand der Gruppe machen. Das goldene Leistungsabzeichen erhielten Roland Krauß, Barbara Tafelmeyer, Helmut Witzel. Gold/Grün ging an Thomas Gmeiner, Jürgen Oheim, Georg Tafelmeyer junior. Die Endstufe in Gold/Rot erwarben Helmut Krauß, Markus Kummer und Erwin Tafelmeyer.

März 2007 Feuerwehrnachwuchs meistert Truppmannausbildung



In neun Übungsabenden und einem zusätzlichen Samstag eigneten sich 19 junge Feuerwehrleute aus Kaltenbrunn, Mantel, Hannersgrün, Kohlberg, und Etzenricht bei der Truppmannausbildung Grundlagen zum Schutz der Allgemeinheit an. Gleichzeitig haben sie damit die Voraussetzungen für weitere Lehrgänge wie u.a. Maschinist, Atemschutzträger, oder Gruppenführer erworben.
Die 56 Unterrichtsstunden fanden abwechselnd in den fünf Orten statt. Organisator war unser stellvertretender Kommandant Daniel Schweiger. Gruppenführer der teilnehmenden Wehren schulten zusammen mit Kreisbrandmeister Gerd Przedak und Kreisbrandmeister Walter Rimkus die Floriansjünger. Zum Ausbildungsspektrum zählten 30verschieden Oberbegriffe von A wie Atemschutz bis Z wie Zivilschutz. Rechtsgrundlagen, persönliche Ausrüstung, Technik und Organisation bildeten wichtige Komponenten.
Alle hatten die anspruchsvolle Prüfung mit Bravour abgelegt, freute sich Kreisbrandinspektor Georg Tafelmeyer aus Kaltenbrunn beim Abschluss in Etzenricht. „Die Einsatzbereitschaft im Ernstfall wird gerade durch ortsübergreifende Lehrgänge stark gefördert.
KBI Tafelmeyer sowie Kommandant Franz Smola aus Etzenricht und Anton Binner als Vertreter der gastgebenden Gemeinde Etzenricht, überreichten abschließend die Urkunden an Albert Völkl, Tobias Ludwig, Bastian Koppmann, Sandro Fehlner Patrick Galbraiht (Kaltenbrunn), Maximilian und Stefan Gilch, Martin Göppl, Thomas Bittner (Mantel), Johannes Kummer, Patrick Scholz, Nico Heldmann, Matthias Prölß, Matthias Bertelshofer (Kohlberg), Brandon Jenkins, Markus Uschold, Michael Schmid, Florian Rösch und Simon Kleber (Etzenricht).

März 2007 Brandschutzerziehung für Kinder mit geistiger Behinderung!

Keine Angst mehr vor »Marsmenschen«
Alexandra Oheim von der Feuerwehr Kaltenbrunn verfasst Zulassungsarbeit über Brandschutzerziehung für Menschen mit Behinderung  



Die Sonderpädagogik-Studentin Alexandra Oheim beim Einsatz.
Brandschutzerziehung ist an jeder Schule ein wichtiges Thema und zweimal im Jahr wird der Ernstfall geprobt. Um Menschen mit einer geistigen Behinderung den sicheren Umgang mit Feuer und das richtige Verhalten im Brandfall beizubringen, arbeitete Alexandra Oheim das Konzept der Brandschutzerziehung auf die Lernstrukturen behinderter Schülerinnen und Schüler um.
Am Mittwoch fand zum Abschluss des Projekts eine Feuerwehrübung an der St.-Nikolaus-Schule statt. »Im Wohnheim in Eisingen haben die Betreuer erfahren müssen, dass Menschen mit Behinderung im Notfall sehr verschreckt sind und sich vor ihren vermummten Rettern teilweise sogar fürchten und verstecken«, erklärte die Rektorin der St. Nikolaus-Schule, Ulrike Sendelbach. Deshalb habe der Elternbeirat beschlossen, die Kinder frühzeitig und intensiv auf einen Brandfall vorzubereiten. Hilfe wurde von der Uni Würzburg geholt, wo sich Studenten auf die Arbeit mit behinderten Menschen vorbereiten.
Die Studentin der Sonderpädagogik Alexandra Oheim las diesen Aushang und sah es sofort als ihre Aufgabe an. Denn die 21-Jährige ist in ihrem Heimatort Kaltenbrunn in der Oberpfalz aktive Feuerwehrfrau und somit für das Thema prädestiniert. Sie begann im Herbst ein Praktikum in der Klasse L3 der St. Nikolaus-Schule und nahm das Projekt Feuerwehr als Zulassungsthema für ihr Staatsexamen. »Einmal pro Woche war ich bei den elf- bis 15-jährigen Schülern, lernte sie zunächst kennen und begann im Januar mit der Brandschutzerziehung«, berichtete Oheim. In zwei Unterrichtseinheiten lehrte sie die jungen Menschen das Wesen des Feuers und den Umgang damit. Weil viele Schüler nicht lesen können, erstellten sie Piktogramme, die wichtige Regeln erklären.

Besuch bei der Feuerwehr

Zur dritten Unterrichtseinheit kamen die Lohrer Feuerwehrleute Clemens Kracht und Harald Heim und übten mit den Schülern das richtige Verhalten im Brandfall. »Und am Montag haben die neun Mädchen und Buben die Feuerwehr in Lohr besucht«, berichtete Feuerwehrmann Bernd Brönner. Dort wurden sie mit lauten Sirenen und großer Schutzausrüstung konfrontiert. Sie sahen, wie ein Feuerwehrmann in seine Ausrüstung schlüpft und dann fast »wie ein Mann vom Mars« aussieht.
»Die Feuerwehrleute ziehen diese Anzüge schon im Feuerwehrauto schnell an«, berichtete Joshua begeistert. Wenn den Kindern im Ernstfall dann so ein »Marsmensch« entgegen kommt, wissen sie, dass sich dahinter nur ein Helfer versteckt und brauchen keine Angst zu haben, ist das Ziel der Aufklärung.
Als am Mittwoch um 9.15 Uhr der Alarm an der St. Nikolaus-Schule ausgelöst wurde, gingen alle zügig und geordnet aus dem Gebäude und versammelten sich unterhalb der Schule auf dem Hartplatz. »Alle rund 50 Schüler verhielten sich vorbildlich«, freute sich die Rektorin. Nur eine Praktikantin blieb im Gebäude und wurde von zwei Feuerwehrleuten in großer Ausrüstung gerettet.
Die Zulassungsarbeit von Alexandra Oheim wird als Vorlage dienen, um die Brandschutzerziehung künftig mit allen Kindern der Lebenshilfe in Lohr und auch in Marktheidenfeld zu intensivieren, merkte Sendelbach an.




März 2007 Feuerwehr gratuliert Kameraden zur Hochzeit



Das Formel-1-Rennen, das für den Werkzeug- und Formenbauer Jochen Prölß und die Pharmazeutisch Technische Assistentin (PTA) Anja Trummer neben der Begegnung im Zeltlager auch  zur Begeisterung füreinander geführt hatte, übertrug Pfarrer Dominic Naujoks als Herausforderung auf deren Ehe: „Wir wollen gewinnen und gemeinsam alt werden, bis dass der Tod uns scheidet. Dieses Ziel muss ganz tief im Herzen verankert sein“. Nach dem Durchstart voller Liebe und Energie werde es auch kurvenreiche Strecken und Zeiten geben, um zu bremsen und auch jemand mitzunehmen. Vor der Segnung mit Pfarrer Irudayaraj Devadass wünschte Naujoks dem Brautpaar dieses Fingerspitzengefühl für den Anderen sowie Gott als Kraftquelle und Orientierung zu nutzen. Während der Trauung in der Martinskirche begleitete Heinrich Müller an der Orgel die modernen geistlichen Lieder. Gospel-Sängerin Melanie Dicks setzte einen Glanzpunkt mit „Jesus loves me“. Mit roten Rosen gratulierten die Vilsecker Kolleginnen von der St. Leonhard-Apotheke. Die Feuerwehr stand Spalier, stieß mit dem strahlenden Paar auf eine glückliche Zukunft an und eskortierte es zur Feier in der Rödlaser Berghütte

Februar 2009 Die Kripo zu Gast bei der Feuerwehr



„Ihr seid für uns im Brandfall oft die wichtigsten Zeugen, denn eure Beobachtungen sind vielfach der Wegweiser zum Brandherd und zur –Ursache. Und diese können zielführend, ja Gold wert sein“ erklärte Erster Kriminalhauptkommissar (KHK) Reinhard Siegel vor den Aktiven der Feuerwehren Weiherhammer und Kaltenbrunn.
Der Leiter des Kommissariats 1 bei der Kripo Weiden stellte am Donnerstag den 22.02.07 die neue Schutzausrüstung der Brandfahnder vor. Kriminalhauptkommissar Günter Michler ging auf die Branderscheinungsformen, die vielen Ursachen und Spurenphänomene ein. Das Verfolgen von Straftaten fuße immer auf dem Ermitteln der Brandursache. Hierfür werde die Ausscheidungsmethode angewandt. Gutachter vom LKA würden hinzugezogen. Zur Aufklärung brauche es den Sach- und Personenbeweis und Auskünfte von sachkundigen Zeugen. Feuerwehrleute sollten auch auf die kleinen Dinge achten und erste Feststellungen auch fotografisch dokumentieren, bat Michler.
Wahrnehmungen während der Brandbekämpfung seien wichtige Ansatzpunkte zur Ermittlung der Ursache. Pyromane blieben oft in der Nähe des Brandes, und geben sogar beim Löschen. Für ebenso wichtig hielt der Brandfahnder die Mitteilung von Veränderungen an der Brandstelle. Ein Niederreißen und der Abtransport des Brandschutts dürfe erst nach Absprache mit der Kripo erfolgen. „Statt eine Wohnung auszuräumen, wäre es für uns ideal, alles so zu belassen, wie es vorgefunden wird“ bemerkte Siegel. Er wies dabei auch auf das Verhalten wegen des tödlich wirkenden Rauchgases hin. 
„Ich finde solche gemeinsamen Unterrichte gut, weil sie der Zusammenarbeit und Koordination zwischen Wehren und Brandfahndern dienen“ sagte Bürgermeister Werner Windisch. An Hand von Beispielen und Erfahrungen aus der Praxis sei die Sensibilisierung der Wehrmänner und –Frauen gelungen, zog Kommandant Alexander Kummer als Fazit, mit einem Dank an die Kripo-Beamten.


Januar 2007 Jugend heiß auf Feuerwehr
Kaltenbrunner Floriansjünger ohne Nachwuchssorgen - 25-jähriges Jubiläum der Jugendfeuerwehr.

Die Jahreshauptversammlung der Feuerwehr zeigte, dass die Chemie zwischen Aktiven und Verein stimmt. "Bei uns ist alles in Ordnung. Sie zeigt Gemeinschaftsgeist und Verantwortungsbewusstsein", freute sich Bürgermeister Werner Windisch besonders über die vielen Jugendlichen im vollen Gasthof "Posthorn".
"Die Einsätze nehmen zu, die Personaldecke wird dünner." Seine Heimatwehr sei da in einer glücklichen Lage, bemerkte Kreisbrandinspektor Georg Tafelmeyer, was Kommandant Alexander Kummer stolz untermauerte: "Wir können auf Grund unserer intensiven Jugendarbeit nun die Früchte ernten und den Personalstand halten, denn 49 der 52 Neuaufnahmen seit 1996 waren Jugendliche."
Gleichwohl sei es nicht einfach, in einer so kurzen Zeit fast 50 Prozent des Personals auszubilden und eine schlagkräftige Mannschaft zu stellen, sagte Kummer
Mit 54 technischen Hilfeleistungen, zwei Brandeinsätzen und einer Sicherheitswache wurden fas doppelt so viele Einsätze wie im Vorjahr geleistet. Ein besonderes Erlebnis nannte er den Einsatz während der Schneekatastrophe im Bayerischen Wald. Nicht minder gefordert waren die Aktiven bei den Unwettern am Ort sowie beim Bau der Lagerhalle
Viele bei Lehrgängen
"Bisher wurden 3072 Stunden erbracht", bilanzierte Kummer mit einem Dank an Manfred Liedl für die unentgeltliche Bereitstellung von Maschinen und Geräten. Kummer erwähnte ferner 5 Leistungsprüfungen und Beteiligung an regionalen Übungen. Auch die 18 Atemschutzgeräteträger hätten ihre Aufgaben erfüllt. Patrick Galbraith und Markus Dworzak absolvierten den Atemschutz-, Roland Krauß und Jürgen Oheim den Maschinisten- und Andreas Kummer, Johannes Häusler und Markus Dworzak den Funklehrgang. Kummer dankte der Gemeinde für fünf neue Funkmeldeempfänger. Aus dem Erlös der Alteisensammlung erwarb die Wehr günstig von den Floriansjüngern der Stadt Weiden einen Versorgungs-LKW. "Wir haben ihn für unsere Zwecke umgebaut und instand gesetzt". Das Ärmelabzeichen zur Feuerwehrfrau beziehungsweise Feuerwehrmann erhielten Bettina Dworzak und Albert Völkl. Vorsitzender Hermann Neubauer begrüßte per Aufnahmekarte die fünf neuen Anwärter. Mit ihnen sind es jetzt 174 Mitglieder.
Neben eigenen gesellschaftlichen Veranstaltungen listete Neubauer acht Festbesuche auf. Nach zwölfjähriger Mitarbeit im Verwaltungsrat wurde Herbert Kastner mit einem Präsent verabschiedet. Als neuer Beisitzer für Markus Kummer, der nun als Gerätewart fungiert und dabei von Erwin Tafelmeyer und Alexander Dippl unterstützt wird, wählte die Versammlung Roland Krauß.
Nur Lob verteilte Jugendwart Daniel Schweiger auf den hoch motivierten Nachwuchs. Die 34 Aktivitäten beinhalteten neben dem Schwerpunkt Übungen auch Nachtwanderung, Schrottaktion, zwei Leistungsprüfungen, Besichtigung der Rettungsleitstelle und als Höhepunkt das Kreisjugendzeltlager in Grafenwöhr.
Höhere Beiträge
Schweiger hob ferner das sehr gute Abschneiden beim Wettkampf und der Lagerolympiade in Grafenwöhr hervor. 18 Jugendliche hatten den Wissenstest bestanden. Am 28 und 29. Juli wird das 25-jährige Bestehen der Jugendgruppe groß gefeiert. Windisch übernahm spontan die Schirmherrschaft.
Das minus von rund 4300 € sei durch den Bau der Lagerhalle entstanden, wofür die Wehr 11 000 Euro ausgab, informierte Thomas Gmeiner. Die Gemeinde bewilligte 5000 Euro. Gmeiner verwies auf die letzte Beitragserhöhung vor 30 Jahren auf zehn Mark und die Umstellung im Jahr 2002 auf fünf Euro. Nach ausführlicher Begründung stimmten 80 Prozent einer Anhebung auf zehn Euro zu.